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IFRS-Kenntnisse erhöhen Einstiegschancen

Wer sich mit den neuen Bilanzierungsregeln auskennt, erfüllt das derzeit wichtigste Kriterium für den Berufseinstieg ins Finanz- und Rechnungswesen. Doch auch Soft Skills sind gefragt.

Für Hochschulabsolventen, die eine berufliche Laufbahn im Finanz- und Rechnungswesen anstreben, gilt es, über aktuelle Neuerungen bezüglich der Bilanzierungsrichtlinien IFRS & Co auf dem Laufenden zu sein. Dies ergab eine internationale Studie im Auftrag von Robert Half Finance & Accounting, dem weltweit führenden Personaldienstleister im Finanz- und Rechnungswesen.

So erwarten 27% der deutschen Finanzmanager von einem Bewerber, dass er sich mit den IFRS auskennt. Vor 2 Jahren waren es nur 14%. Zum Vergleich: In Frankreich verhilft die Kenntnis neuer Bilanzierungsregeln derzeit in nur jedem fünften Unternehmen zu einer Anstellung, in Großbritannien in lediglich jedem zehnten. “Das zeigt, dass hierzulande für eine Karriere im Finanz- und Rechnungswesen spezielles Fachwissen immer wichtiger wird”, erklärt Sven Hennige, Senior Regional Director Central Europe bei Robert Half Finance & Accounting.

Aber auch Soft Skills sind in den Finanzabteilungen zunehmend gefragt: Bereits 20% der Finanzmanager nennen ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit als wichtiges Einstellungskriterium, 5% mehr als vor 2 Jahren. “Die Finanzabteilung wird mehr und mehr zu einer der entscheidenden Schnittstellen im Unternehmen”, meint Hennige. “Dazu gehört auch, Entscheidungen und Erkenntnisse entsprechend kommunizieren zu können.”

Teamfähigkeit, ein weiteres typisches Soft Skill, ist in Deutschland ebenfalls gefragt: 18% der deutschen Finanzmanager erwarten diese Eigenschaft von Bewerbern. 2004 nannten mit 34% allerdings sogar beinahe doppelt so viele Befragte Teamgeist als wichtiges Kriterium.

Auch die Kenntnis der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, ist von großer Bedeutung. Immerhin jeder zehnte deutsche Finanzmanager (11%) findet es notwendig, dass Bewerber das Metier und Konkurrenzfeld der Firma kennen. Schließlich träfen Finanzabteilungen immer häufiger Entscheidungen, die für die weitere Entwicklung des Unternehmens von zentraler Bedeutung seien, so Hennige.

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