☰ Menu eFinancialCareers

Was Sie für eine Karriere in Private Equity mitbringen müssen

Wie Sie in einen Private Equity-Job wechseln, bevor es zu spät ist.

Wie Sie in einen Private Equity-Job wechseln, bevor es zu spät ist.

Viele Banker und Studenten träumen von einer großen Karriere in Private Equity. Doch wie gelangt der Wechsel bzw. Einstieg, bevor man zu alt wird? Das englische Branchenfachblatt Financial News hat jetzt 40 Stars und Sternchen der Branche gekürt, die ihren 40. Geburtstag noch vor sich haben. Wir haben ihre Lebensläufe studiert und die wichtigsten Schlüsse für die Karriere gezogen.

1. Studieren Sie an einer Top-Uni

Private Equity-Fonds scheinen einen großen Wert auf Marken zu legen. Das gilt sowohl für die ehemaligen Arbeitgeber als auch für die besuchten Unis ihrer Mitarbeiter. So bringt beispielsweise die 33jährige Scarlett Omar-Broca von Goldmans Sachs‘ Principal Investment Unit einen Abschluss von der renommierten HEC Paris mit. Die 31jährige Vivian Bertseka wiederum hat nach einem Mathematikstudium an der Harvard Universität noch einen MBA am INSEAD erworben. Der 31jährige Malcom Coffin hat ein Master-Studium in Sozial- und Politikwissenschaften der Uni Cambridge abgeschlossen. Fazit: Eine namhafte Uni stellt einen geradezu entscheidenden Pluspunkt dar.

2. Beginnen Sie Ihre Karriere im Investment Banking…

Der Berufseinstieg bei einer Investmentbank stellt einen bewährten Karriereweg ins Private Equity dar. Viele Investmentbanken – auch in Deutschland – haben damit zu kämpfen, dass ihre Juniors nach einigen Jahren Berufserfahrung zu Private Equity-Gesellschaften oder Corporates abspringen. So hat beispielsweise der 32jährige Benjamin Alt von Adveq seine Karriere seinerzeit bei Sal Oppenheim begonnen. Coffin wiederum hat einige Zeit im M&A-Geschäft bei Rothschild verbracht. Und Charles Dunlap von Cerberus Capital Management hat mit seinen 30 Jahren seine Karriere bei Goldman Sachs begonnen.

3. … oder bei den Big 4

In Europa scheint unter den Private Equity-Profis der Trend zu herrschen, bei einer der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften das Handwerkszeug zu lernen. So hat beispielsweise Coffin vor seiner Station bei Rothschild für Deloitte gearbeitet. Der 34jährige Ross Morrison von Adams Street Partners begann seine Karriere bei EY.

4. Arbeiten Sie an großen Deals mit

In der Private Equity-Branche machen sich Beschäftigte einen Namen, wenn sie an großen Transaktionen mitarbeiten. Dabei gilt die Faustregel: Je größer der Deal, umso größer Ihr Namen. Dunlap kann sich beispielsweise rühmen, die 2,5 Mrd. Pfund schwere Übernahme der britischen Hypothekenbank CHL Capital geleitet zu haben ebenso wie die Übernahme eines 1 Mrd. Euro schweren Hypothekenpakets von der dänischen Bad Bank Finansiel Stabilitet in 2014. Die meisten der übrigen jungen Stars der Branche können einen ähnlichen Track Record vorweisen.

5. Fallen Sie auf

Wenn Sie die Damen und Herren aus dem Management davon überzeugen können, dass Sie etwas Besonderes sind, dann stellt dies offensichtlich einen Karrierepush dar. So hat Benjamin Alt beispielsweise mit dem Branchen-Star Tim Creed, dem Chef von Adveqs europäischen Investment-Aktivitäten zusammengearbeitet, was seiner Karriere kaum geschadet haben dürfte. Bertseka wiederum wurde vom Private Equity-Veteran Robert Ruberton für ihren ersten Job in der Branche bei Apollo angeheuert. Coffin wurde von den beiden Managing Partnern von Inflexion John Hartz und Simon Turner mit dem Fundraising für zwei PE-Fonds betraut.

6. Betreiben Sie Sport

Private Equity-Fonds scheinen Sportler zu lieben. So hat Morrison früher Rugby und Bertseka Touch Rugby gespielt. Coffin vertreibt sich seine Freizeit mit Marathonläufen.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier