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Anlageberater – Was bin ich wert?

Die Hamburger Vergütungsberatung PersonalMarkt hat in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift “Stern” die durchschnittlichen Gehälter von Anlageberatern in Deutschland ermittelt.

Vermögens- und Anlageberater, auch unter den Bezeichnungen Investmentberater, Kapitalanlageberater oder Finanzportfolioberater tätig, arbeiten bei Banken, Sparkassen oder Finanzdienstleistern.

Der typische Anlageberater ist ausgebildeter Bankkaufmann mit entsprechender Zusatzausbildung oder Absolvent eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiengangs mit bankwirtschaftlicher Ausrichtung. Berufserfahrung wird in jedem Fall vorausgesetzt, denn die Empfehlungen und Entscheidungen von Anlageberatern erfordern neben Wissen auch Erfahrung und Fingerspitzengefühl, so die Vergütungsberatung PersonalMarkt.

Die Banker beraten ihre Kunden in Bezug auf die Geld- bzw. Vermögensanlage. Das Kundensegment ist dabei oft unterhalb des so genannten Private Banking-Segments angesiedelt. Die Gehälter der Banker reichen auch nicht ganz an die der “richtigen” Private Banker heran.

Gehälter regional unterschiedlich

Die Gehälter der Anlageberater differieren in Deutschland stark, je nach der Region, in der der Anlageberater tätig ist. Inklusive eventueller Erfolgsprämien, die rund die Hälfte der von PersonalMarkt befragten Banker erhält, verdient ein Anlageberater in der Bankenmetropole Frankfurt durchschnittlich 61.129 Euro. In der Bundeshauptstadt Berlin liegt das durchschnittliche gesamte Jahresbruttogehalt bei 54.272 Euro, in München bei 52.280 Euro.

Etwas darunter liegen die Gehälter der Anlageberater in Hamburg (49.993 Euro) und in Köln (47.193 Euro). Am Ende der Gehaltsskala bewegen sich hingegen die Anlageberater in den neuen Bundesländern. Sie verfügen lediglich über ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 30.605 Euro.

Gehälter spiegeln Anforderungen wider

Einen branchenerfahrenen Personalberater aus Frankfurt am Main wundern diese Gehaltsunterschiede bei Anlageberatern nicht. Der ehemalige Banker führt diese auf unterschiedliche Anforderungen zurück. “Es gibt ja durchaus regionale Unterschiede in der Tätigkeit an sich. Wenn Sie jetzt beispielsweise Anlageberater bei einer Sparkasse in Ostdeutschland sind, dann werden andere Anforderungen an Sie gestellt als anderswo”, weiß er.

Neben den fachlichen Anforderungen seien auch das erwartete Auftreten und Umgangsformen in den einzelnen Regionen nur schwerlich miteinander zu vergleichen: “Sind Sie jedoch Banker in München und werden zu einem Diner beim Ministerpräsidenten eingeladen, können Sie natürlich nicht in Ihrem Cordanzug und mit Kreppsohlen auflaufen, was in anderen Regionen ja durchaus noch funktionieren könnte.”

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