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Abfindungen und Antrittsboni: Was UBS und Credit Suisse beim Heuern und Feuern zahlen

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Keine Frage: Bei Schweizer Banken lässt sich viel Geld verdienen. Weniger bekannt ist indes, dass sogar Kündigungen sehr lukrativ ausfallen. Auch bei Antrittszahlungen zeigen sich die Eidgenossen generös. Dies ergibt ein Vergleich der Geschäftsberichte von UBS und Credit Suisse. Konkret:

Was die Banken beim Feuern zahlen…

Für Abfindungen gab die UBS in 2014 insgesamt 176 Mio. Franken aus. Damit erhöhte sich der Abfindungspool gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent. Da 1667 Mitarbeiter in den Genuss dieser Zahlungen gelangten, ließ die UBS pro Kopf fast 106.000 Franken springen. Einen besseren Schnitt machen Sie, wenn Sie zu den sogenannten Key Risk Takern der Bank zählen. Als solche werden Mitarbeiter bezeichnet, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Gewinne tragen. In 2014 kassierten gerade einmal drei Key Risk Taker Abfindungen von 2 Mio. Franken. Unter dem Strich entfielen pro Kopf also 667.000 Franken.

Noch großzügiger zeigt sich die Credit Suisse. Dort mussten sich 1552 Mitarbeiter den Abfindungspool von 189 Mio. Franken teilen, was allerdings 28 Prozent weniger als im Vorjahr waren. Jeder Betroffene kassierte also knapp 122.000 Franken. Bei der Credit Suisse erhielten insgesamt sechs Material Risk Taker Abfindungen. Leider ist unklar, wie viel

… und was sie beim Heuern zahlen

Antrittsboni werden seit der Finanzkrise von der Öffentlichkeit ungern gesehen. Dabei kassiert ein Finanzprofi allein Geld dafür, dass er seinen neuen Arbeitsplatz auch tatsächlich antritt. Dennoch scheinen Antrittsboni auch bei Schweizer Banken noch durchaus üblich zu sein und eine erkleckliche Höhe zu erreichen.

So weist der UBS-Geschäftsbericht 2014 Antrittsboni von 20 Mio. Franken aus – immerhin 2 Mio. mehr als in 2013, wobei sich 162 Mitarbeiter den Antrittspool teilen mussten. Mithin strichen die 162 Neueingestellten durchschnittlich gut 123.000 Franken ein.

Die Credit Suisse wiederum verteilte Antrittsboni von insgesamt 13 Mio. Franken an 102 Mitarbeiter, was pro Kopf gut 127.000 Franken bedeutet. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch bei knapp 217.000 Franken gelegen.


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