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Die Banken mit den längsten Arbeitszeiten

Ja, ja. Investmentbanker bekommen wenig Schlaf.

Ja, ja. Investmentbanker bekommen wenig Schlaf.

Das Leben eines Junior-Investmentbankers gleicht gelegentlich einem Urlaub auf Ibiza: In beiden Fällen bekommen Sie wenig Schlaf, altern frühzeitig und freuen sich auf das Wochenende, in dem Sie zumindest ein wenig Zeit im ansonsten verwaisten Bett verbringen dürfen. Doch auch bei der Länge der Arbeitszeiten gibt es unter den Banken empfindliche Unterschiede.

Dies geht zumindest aus einer Aufstellung der Banking-Website Wall Street-Oasis hervor, die die Daten ihrer Mitglieder ausgewertet hat. Die Ergebnisse fallen eine wenig überraschend aus. So wird in den Boutiquen anscheinend härter als bei den Großbanken gearbeitet.

Wenn Sie also gerne mehr als 80 Wochenstunden arbeiten, dann sind Sie bei Moelis, Lazard, Rothschild, Perella Weinberg und Evercore goldrichtig. Denn bei diesen fünf Banken fallen die Arbeitszeiten am längsten aus. Die Gruppe der nächsten fünf Banken besteht auch Jefferies, Blackstone, Nomura, Macquarie und Goldman Sachs.

Entgegen den Klischees scheinen die Mitarbeiter von Goldman Sachs immerhin 16,5 Wochenstunden weniger zu arbeiten als die von Moelis. Dennoch arbeiten die Goldmänner immerhin noch vier Wochenstunden länger als die Angestellten der UBS und sogar 4,8 Stunden länger als diejenigen des Erzrivalen Morgan Stanley. Auch die Deutsche Bank befindet sich – glücklicherweise – auf einem der hinteren Plätze.

In den zurückliegenden Jahren haben mehrere große Investmentbanken versucht, die Arbeitszeiten ihres Junior-Personals zu begrenzen. Diese Bemühungen scheinen jetzt Früchte zu tragen.

Die durchschnittlichen Wochenarbeitszeiten bei Investmentbanken

Quelle: Wall Street Oasis

Quelle: Wall Street Oasis


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