Gehalt bei der HypoVereinsbank: Was diese Bank für ihre Mitarbeiter springen lässt

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Obgleich die HypoVereinsbank 2018 tiefrote Zahlen geschrieben hat, klingelte es doch in den Sparschweinen der Mitarbeiter lauter als im Vorjahr. So konnten die knapp 2000 Investmentbanker der Münchner Tochter des italienischen Unicredit-Konzerns durchschnittlich fast 191.000 Euro nachhause tragen, wovon gut 133.000 auf die Gehälter und gut 57.000 auf die Boni entfielen. Damit kassierten die Investmentbanker 9 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem jetzt vorliegenden Vergütungsbericht hervorgeht.

Abgesehen vom Vorstand kamen nur noch die gut 1900 Mitarbeiter der Kontrollfunktionen auf eine sechsstellige Gesamtvergütung. Rein rechnerisch kletterte ihre durchschnittliche Gesamtvergütung um 29 Prozent auf gut 108.000 Euro. Um die Beschäftigten aus Compliance, Regulierung und Controlling zu halten, müssen die Banken offensichtlich immer tiefer in die Tasche greifen.

Doch das richtige Geld verdienen die Risikoträger der Bank. Die rund 250 Risikoträger aus dem Investment Banking strichen durchschnittlich knapp 412.000 Euro ein, wovon knapp 256.000 auf die Gehälter und etwa 156.000 Euro auf die Boni entfielen. Damit legte ihre durchschnittliche Gesamtvergütung um gut 4 Prozent zu.

Darüber hinaus zählt die HypoVereinsbank 14 Einkommensmillionäre; drei strichen zwischen 1,5 und 2 Mio. Euro und einer 2 bis 2,5 Mio. Euro ein. Die höchste Abfindung belief sich 2018 auf 1,4 Mio. Euro.

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