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Wie Studenten und Absolventen mit einem roten Faden im Lebenslauf punkten

Nichts bringt einen Lebenslauf besser auf Vordermann.

Nichts bringt einen Lebenslauf besser auf Vordermann.

Regelmäßig prüft eFinancialCareers bei Stundenten-Messen in Deutschland und der Schweiz die Lebensläufe von ambitionierten Nachwuchsfinanzprofis. Dabei tauchen immer wieder die gleichen Fragen und Fehler auf. Aus diesem Grund haben wir hier die wichtigsten Punkte für die Lebensläufe von Studenten und Absolventen zusammengefasst:

Mit Zielstrebigkeit überzeugen

So mancher Student weiß noch gar nicht richtig, welchen Karriereweg er im Banking anstrebt. Doch auf eine Bewerbung wirkt sich Unentschlossenheit verheerend aus. Campus-Recruiter oder Hiring Manager brüten sicherlich nicht über einer Kollektion von Kompetenzen und Qualifikationen, um den passenden Job für den Absolventen zu finden.

Vielmehr möchte ein Campus Recruiter schon bei einer Bewerbung um ein schlichtes Praktikum erkennen, dass der Student – mehr oder weniger zielstrebig – einen bestimmen Karriereweg ansteuert. Die Faustformel lautet: Ein Lebenslauf ist immer nur so gut, wie er auf die fragliche Stelle passt. Umgekehrt bedeutet dies, dass es den EINEN perfekten Lebenslauf nicht gibt. Daher sollte jeder Student oder Absolvent genau diejenigen Punkte aus seinem Werdegang heraussuchen, die für die Stelle relevant sind und sich bei irrelevanten Punkten kurz fassen. Ein Hiring Manager möchte eine rote Linie erkennen.

Studienschwerpunkte müssen zum Job passen

An erster Stelle stehen bei Berufseinsteigern selbstverständlich das Studium und seine Schwerpunkte. Falls Sie sich also auf ein Praktikum im Wealth Management bewerben, dann können Sie beispielsweise schreiben, dass Sie Fächer wie Banking und Finance belegt haben und sie Kapitalmärkte und Moderne Portfoliotheorie besonders interessieren – all dies muss natürlich mit tatsächlich besuchten Lehrveranstaltungen belegt werden. Besonders gut kommt es an, wenn das Thema der Bachelor- oder Master-Arbeit zur fraglichen Stelle passt.

Praktika sind absolute Pflicht

Immer noch gibt es Studenten, denen es in ihrem Studium nicht gelingt, ein Praktikum zu absolvieren. Davor kann man nur warnen: Das wirft unweigerlich ein schlechtes Licht auf den Kandidaten. Spätestens bei einem Einsteigerjob wie z.B. einer Traineestelle erwarten Arbeitgeber einschlägige Berufserfahrung. So hat ein Absolvent optimalerweise ein Praktikum hinter sich, das zur Einstiegsposition passt.

Schon aus diesem Grund macht es Sinn, wenigstens zwei Praktika während des Studiums zu absolvieren, da somit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass zumindest eines davon nicht allzu weit vom Berufswunsch entfernt liegt. Wer in besonders begehrte Bereiche wie ins Investment Banking möchte, braucht regelmäßig sogar vier Praktika.

Auch hier gibt es eine einfache Faustformel: Irgendein Praktikum ist besser als kein Praktikum. Nebenjobs während des Studiums spielen überhaupt nur eine Rolle, wenn es sich um qualifizierte Arbeit handelt. Burgerwenden bei McDonald gehört sicherlich nicht dazu.

Die Kür

Einschlägige Studienschwerpunkte und relevante erste Berufserfahrung sind Pflicht – anschließend folgt die Kür. Viele Arbeitgeber in Deutschland und der Schweiz verlangen Auslandserfahrung. Dabei zählen Auslandsaufenthalte eigentlich nur, wenn sie im fremdsprachigen Ausland stattfinden. Wer also seinen Bachelor in Freiburg im Breisgau gemacht hat und seinen Master in Basel, sollte nicht erwarten, dass Hiring Manager vor Freude in die Hände klatschen. Kein Wunder, besteht doch der Hauptzweck von Auslandsaufenthalten darin, fremde Sprachen und Kulturen kennenzulernen.

Viele Unternehmen setzen auch überdurchschnittliche Noten oder den Besuch bestimmter Hochschulen voraus. So verfügen Banken oder Versicherungen über sogenannte „Zieluniversitäten“. Diese lassen sich leicht bei einem Besuch auf der Homepage der Unternehmen ermitteln, denn oft nehmen diese dort an bestimmten Campus Events teil. Daher sollten sich Studenten spätestens bei der Wahl des Master-Studiums ganz genau überlegen, an welchen Hochschulen sie studieren. Denn oftmals fällt hiermit schon eine Vorentscheidung.


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