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Wachstumsinitiative erfolgreich: DZ Bank-Gruppe schafft 600 Jobs

DZ Bank in Frankfurt

DZ Bank in Frankfurt

Der Expansionskurs scheint sich bei den Genossen auszuzahlen. Die DZ Bank Gruppe konnte das Vorsteuerergebnis  im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro steigern. Dabei baut die Gruppe massiv stellen auf. So erhöhte sich binnen Jahresfrist die Mitarbeiterzahl um über 600 auf etwa 29.500 Beschäftigte. In den Zahlen sind jedoch auch Teilzeitbeschäftigte enthalten.

Eine Sprecherin führte dies auf den Wachstumskurs im gesamten Konzern zurück. Der Stellenaufbau würde sich neben der Bank auch auf die Konzerngesellschaften wie Union Investment, DZ Privatbank und die Bausparkasse verteilen. Überdies baue die Gruppe im Bereich Compliance Personal  auf, um den gestiegenen Regulierungs-Anforderungen zu genügen.

Stellenaufbau geht weiter

Auch weiterhin scheinen Finanzprofis bei der DZ Bank Chancen zu haben. „Der Stellenaufbau ist noch nicht abgeschlossen“, sagte die Sprecherin. „Wir bauen in einigen Teilbereichen weiter auf.“ Als Beispiel nannte die Sprecherin das Firmenkundengeschäft. Quantifizieren wollte sie den Aufbau aber nicht.

Interessant ist auch, dass die DZ Bank im Fixed Income Geschäft wächst. „Einen erfreulichen Beitrag leistete eine gegen den Markttrend deutliche Steigerung des Absatzes strukturierter Produkte um 14 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro sowie im Kapitalmarktgeschäft der Absatz von Unternehmensanleihen an institutionelle Kunden“, hieß es von dem Institut. Insgesamt kletterte das Handelsergebnis um stolze 57,1 Prozent auf 242 Mio. Euro.

Auch der Provisionsüberschuss kletterte um 40,4 Prozent auf 699 Mio. Euro. Dagegen bekommt auch die DZ Bank die niedrigen Zinsen zu spüren. Der Zinsüberschuss verminderte sich binnen Jahresfrist um 4,6 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro.

Konzern knausert bei den Mitarbeitern

Für den Erfolg scheint aber auch eine strenge Kostendisziplin verantwortlich zu sein. So verringerte sich die Aufwands-Ertragsquote von 47,1 auf 45,1 Prozent. Die Gruppe musste für jeden Euro Ertrag also nur gut 45 Cent ausgeben. Besonders knausrig zeigt sich der Konzern bei der Vergütung der Mitarbeiter. So belief sich der Personalaufwand pro Kopf im ersten Halbjahr nur auf gut 26.000 Euro. Da hierin allerdings Teilzeitstellen und das umfangreiche Versicherungsgeschäft einfließen, lassen sich die Zahlen nicht leicht mit denen anderer Banken vergleichen.

„Durch die effektive und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der gesamten genossenschaftlichen Finanzgruppe konnten wir Marktpotenziale gemeinsam nutzen – bestes Beispiel dafür ist das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, das sich dank der erfolgreichen gemeinsamen Marktbearbeitung mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken erneut stabil gezeigt hat“, kommentierte DZ Bank-Chef Wolfgang Kirsch.

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