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Die schlecht bezahltesten Jobs an der Wall Street und in der Londoner City

Foto: iStock

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Die City of London und die Wall Street sind die Finanzplätze rund um den Globus, wo das ganz große Geld verdient wird. Allerdings gibt es dort auch Finanzjobs mit ganz kleinen Gehältern. Selbst wenn diese Gehälter auf den ersten Blick gar nicht so winzig erscheinen, müssen von ihnen doch die horrenden Lebenshaltungs- und vor allem Mietkosten in den beiden Metropolen finanziert werden. Von daher dürfte so mancher Sparkassen-Mitarbeiter in der deutschen Provinz einen besseren Lebensstandard genießen als sein Kollege an der Wall Street.

Die Gehaltsangaben beruhen auf Erhebungen der Personalvermittlungsunternehmen Robert Walters, Kennedy Pearce und Michael Page. Hier die Liste der Nicht-Traumjobs:

1. Reconciliations

Den Mitarbeitern von Reconciliations obliegt in Investmentbanken die Schlichtung von Meinungsverschiedenheiten. Dabei kann es um Fragen gehen, ob ein Trade zustande gekommen und korrekt abgewickelt worden ist oder nicht. Nach fünf Jahren in Reconciliations können Mitarbeiter mit einem Gehalt von 55.000 Pfund (69.000 Euro) in London und 84.000 Dollar (62.000 Euro) an der Wall Street rechnen. Falls die Angestellten jedoch z.B. in Birmingham arbeiten, wo die Deutsche Bank einen großen Back Office-Standort unterhält, dann müssen sie sich mit rund 25.000 Pfund (31.000 Euro) begnügen.

2. Treasury und Zahlungsabwicklung

Im Grunde geht es darum, dass die Banken ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Mit fünf Jahren Berufserfahrung können Angestellte für diese Aufgabe mit einem Gehalt von 35.000 Pfund (44.000 Euro) und mehr rechnen.

3. Trade Finance

Wie der Name schon sagt, geht es um die Finanzierung des internationalen Handels. Das scheint sich zunächst aufregend anzuhören, doch der Job beinhaltet eine Vielzahl an administrativen Tätigkeiten wie z.B. das Ausstellen von Kreditbürgschaften. Laut Kennedy Pearce kassieren Angestellte mit fünf Jahren Berufserfahrung über 40.000 Pfund (50.000 Euro).

4. Settlement

Hierbei geht es um die Abwicklung von Geschäften, wozu übrigens auch Reconciliations zählt. Im Grunde umfasst die Abwicklung alles von der Durchführung, der Kontrolle bis hin zur Schlichtung von Geschäftsabläufen. Laut Robert Walters werden für derartige Jobs an der Wall Street 35.000 bis 55.000 Dollar (26.000 bis 40.000 Euro) gezahlt.

5. Alles rund um Global Custody

Wer das ganz große Geld verdienen möchte, sollte einen großen Bogen um Global Custody machen. Die sogenannten Custodians betreiben das Wertpapierverwahrungsgeschäft für Banken und Fondsgesellschaften, was heutzutage weitgehend auf digitalem Wege geschieht. Obgleich das Geschäft zumeist von Luxemburg oder Irland aus betrieben wird, gibt es doch auch einige Gesellschaften in London oder New York. Nach drei Jahren im Wertpapierverwahrgeschäft können Angestellte mit einem Gehalt von 50.000 Pfund (62.000 Euro) rechnen.

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