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Rotstift bei Luxemburger Mitarbeitern rettet Gewinn der Deutschen Börse

Der Kahlschlag beim Personal u.a. am Standort Luxemburg scheint sich bei der Deutschen Börse auszuzahlen: Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) kletterte im ersten Halbjahr um 18 Prozent auf 592,8 Mio. Euro, wie aus den am heutigen Freitag (29. Juli) vorgelegten Geschäftszahlen hervorgeht.

Dabei gab der Umsatz sogar leicht auf 1,143 Mrd. Euro nach. Doch im gleichen Zeitraum wurde der Personalaufwand um 36 Prozent auf 195,1 Mio. Euro zusammengestrichen, wodurch die Gewinne stärker sprudelten.

Dazu lieferte der Personalabbau bei der Luxemburger Tochter Clearstream einen wichtigen Beitrag. Laut einem Unternehmenssprecher fielen für Vorruhestandsregelungen und Abfindungszahlungen bei Clearstream einmalig Kosten von 82 Mio. Euro im vergangenen Jahr an. Da diese im laufenden Jahr wegfielen, kletterte rein optisch der Gewinn von Clearstream um 41 Prozent auf 196,4 Mio. Euro.

“Auch im zweiten Quartal 2011 haben wir unsere strikte Kostendisziplin fortgesetzt und können damit auf Halbjahressicht eine weitere Optimierung der Kosten erreichen. In Verbindung mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse ergibt sich damit ein deutlicher Anstieg des Ergebnisses im ersten Halbjahr 2011”, ergänzte Personal- und Finanzvorstand Gregor Pottmeyer.

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