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Metzler schafft 15 Stellen: Doch lohnt sich die Arbeit bei der noblen Adresse?

Ein bisschen spät hat das altehrwürdige Bankhaus Metzler seine Geschäftszahlen für 2013 veröffentlicht. Demnach hat das Frankfurter Traditionsunternehmen in 2013 rund 15 neue Stellen geschaffen und beschäftigt jetzt etwa 750 Mitarbeiter.

Laut einem Metzler-Sprecher sei vorerst kein weiterer Aufbau geplant. „Falls jemand sehr interessantes vorbeischaut, dann überlegen wir uns das noch einmal“, sagte der Sprecher. Metzler verfolge eine langfristige Strategie und habe auch schon in der Vergangenheit antizyklisch aufgebaut.

Die Bezahlung  der Mitarbeiter kann sich durchaus sehen lassen. So belief sich der Personalaufwand im abgelaufenen Jahr auf 95,1 Mio. Euro. Pro Kopf ließ Metzler also durchschnittlich fast 127.000 Euro springen, was knapp drei Prozent mehr als im Vorjahr waren. Rein rechnerisch zahlte die noble Adresse damit sogar besser als die Deutsche Bank. In den Zahlen sind jedoch auch die Sozialabgaben des Arbeitgebers enthalten.

Beim Geschäft ging es in 2013 ebenfalls aufwärts. Das Jahresergebnis verdoppelte sich auf 26,3 Mio. Euro, wovon 2,3 Mio. als Dividende in die Taschen der Aktionäre fließen und 24 Mio. in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. „Insgesamt erreichen die in der Bilanz offen ausgewiesenen Eigenmittelbestandteile damit erstmals 200 Mio. Euro, womit sie sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt haben“, sagte der Partner des Bankhauses Emmerich Müller. Damit klettert die Kernkapitalquote auf über 20 Prozent.

Trotz der niedrigen Handelsvolumina scheint es ausgerechnet im Bereich Cash Equities gut zu laufen. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir im Geschäftsfeld Equities unseren Marktanteil weiter steigern konnten“, ergänzte Müller. Für die Aktienmärkte zeigte sich Metzler optimistisch, obgleich das Aufwärtspotenzial begrenzt und mit wachsender Volatilität zu rechnen sei.

Im Asset Management kletterten die verwalteten Vermögen von 53 auf 58 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme belief sich auf 4,5 Mrd. Euro. Für 2014 gab sich Müller zuversichtlich, was der Geschäftsverlauf in den ersten fünf Monaten bestätige.

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