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Schweizer Topmodel avanciert zur JPMorgan-Praktikantin

Der Vorteil eines abnormal guten Aussehens für einen Sales-Job im Investmentbanking haben wir bereits herausgestrichen. Die Nachricht, dass JPMorgan ein Top-Model für sein diesjähriges Sommerpraktikum gewinnen konnte, bestärkt diese These abermals.

Denn Xenia Tchoumitcheva war bereits in 2006 Kandidatin zur Miss Switzerland und erhielt einen Preis als bestes Bikinimodell. Hier ein Beispielfoto von Ihrer eigenen Homepage:

Xenia lebt nicht etwa in der Schweiz, sondern im schicken Londoner Stadtteil Chelsea und absolviert dort derzeit ein Sommerpraktikum bei JPMorgan. Auch ein Mitarbeiter der JPMorgan-Telefonzentrale bestätigt ihre Anwesenheit; allerdings ist er nicht in der Lage, zu Ihr durchzustellen, weil Xenia noch über keine eigene Telefonnummer verfügt.

Doch Attraktivität stellt mitnichten Xenias einziges Kapital dar. Vielmehr spricht die Tessinerin fünf Sprachen und hat einen Wirtschaftsabschluss von der Università della Svizerra Italiana. Auf der Website spricht Xenia von ihrem regen Interesse an Business-Fragen und dass sie die Entwicklung der Kapitalmärkte verfolgt. Dabei hat die schöne Schweizerin bereits ein Praktikum bei Merrill Lynch und dem Londoner Hedgefonds Duet Group hinter sich. Darüber hinaus ist sie auch als “Spokesmodel” für Audi und Burger King tätig.

Unter diesem Umständen mag es verwundern, dass Xenia ganz unten in den Finanzdienstleistungen anfängt. Da die Schweizerin bereits im vergangenen Jahr ihr Studium abschloss, ist es schon bemerkenswert, dass JPMorgan die Absolventin als Sommerpraktikantin anheuerte – eine Position, die üblicherweise nur Studenten offensteht.

Xenias Blog erläutert ihre Motivation für eine Karriere in den Finanzdienstleistungen in ihrem eigenen Blog. Darunter finden sich u.a. folgende Maximen:

1. Das Aussehen sollte die Substanz nicht verdecken

“Von einem rein geschäftlichen Standpunkt aus, können Sie nicht immer nur heisse Luft verkaufen. Die Produktion muss an erster Stelle stehen, Vertrieb und Marketing stehen indes am Ende der Wertschöpfungskette.”

2. Heirate keinen Millionär

“Einen Millionär zu heiraten, kann den Sozialstatus einer Frau erhöhen oder ihr einen besseren Job verschaffen. Doch kein Geld der Welt kann ihr Respekt vor sich selbst und die tiefe Befriedigung kaufen, die aus eigenen Leistungen stammen. Man kann Glück kaufen, allerdings nur mit dem Geld, das man selbst verdient hat.”

Überdies scheint Xenia gut vernetzt zu sein, da sie die Quintessentially Sommperparty im vergangenen Jahr besuchte. Denn auch gute Verbindungen können aufstrebenden Sales-Leuten bzw. Tradern weiterhelfen.

Kommentare (1)

Comments
  1. Die Dame dürfte bei uns auch anfangen. Die Qualifikationen sind ja durchschlagend.

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