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Fürstenbank LGT schafft 90 Stellen

Das Schloss von Vaduz. (Foto: Getty Images)

Das Schloss von Vaduz. (Foto: Getty Images)

Der Wachstumskurs bei der Liechtensteiner Fürstenbank LGT geht weiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr schuf der Wealth und Asset Management-Spezialist gut 90 Stellen. Somit erhöhte sich die Beschäftigung um 5 Prozent auf 1921 Angestellte. Damit hat sich die Beschäftigung seit der Jahrtausendwende verdreifacht. Laut einem LGT-Sprecher seien allein in der Schweiz im vergangenen Jahr etwa 20 Mitarbeiter hinzugekommen. Auch der Ausbau der österreichischen Tochter komme gut voran. Dort seien in den zurückliegenden zwei, drei Jahren etwa 40 Stellen geschaffen worden.

Und das organische Wachstum soll weitergehen. So will die Fürstenbank im Asset Management ihren Vertrieb in den Vereinigten Staaten und Großbritannien ausbauen. Laut einem Unternehmenssprecher werde auch in Australien ein Office eröffnet. Weiter plant die LGT den Aufbau zweier Kompetenzzentren für Private Equtiy Co-Investments und Real Estate. Hier werden die Stellen vor allem dem Standort in Pfäffikon (Schwyz) zugutekommen, wo das Investment Management der LGT zentral angesiedelt ist. Derzeit hat die LGT auf ihrer Homepage rund 20 Jobs ausgeschrieben. „Wo auch immer Wachstum passiert, hat dies auch immer Rückwirkungen auf den Standort Vaduz”, sagte der Sprecher, da dort die zentralen Funktionen angesiedelt sind.

Dagegen fallen die Geschäftszahlen für 2013 nicht ganz so überzeugend aus. Zwar konnte LGT einen Nettoneugeldzufluss von 7,5 Mrd. Franken oder 7 Prozent verzeichnen, bei der Profitabilität ging es hingegen abwärts. So brach der Vorsteuergewinn binnen Jahresfrist um 35 Prozent auf gut 139 Mio. Franken ein. Während die Erträge um 6,5 Prozent auf 895 Mio. Franken nachgaben, stieg der Geschäftsaufwand um 11,4 Prozent auf 688 Mio. Franken. Entsprechend verschlechterte sich das Aufwands-Ertrags-Verhältnis von 64,5 auf 76,9 Prozent.

Allein der Personalaufwand schoss in 2013 um 20,1 Prozent auf 531 Mio. Franken in die Höhe. Rein rechnerisch ließ die LGT für jeden Beschäftigten also durchschnittlich etwa 276.500 Franken springen. Allerdings sollten sich die Angestellten nicht zu früh freuen. Denn für den Anstieg des Personalaufwands war eine „einmalige Gutschrift“ an die LGT Pensionskasse verantwortlich. „Ohne diesen positiven Effekt im Vorjahr wären die Personalkosten trotz höheren Personalbestands 2013 stabil geblieben“, heißt es von der LGT. Mithin dürften die Beschäftigten für 2013 einen etwas kleineren Bonus als im Vorjahr eingestrichen haben.

„Wir haben 2013 in einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld gute Ergebnisse erzielt und sind mit den Fortschritten in unseren Kerngeschäftsbereichen zufrieden“, sagte LGT-Chef Max von und zu Liechtenstein. „Für die weitere Zukunft der LGT bleiben wir somit sehr optimistisch.“

Quelle: LGT

Quelle: LGT

 

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