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Berenberg feiert Rekordergebnis: Stellenaufbau geht weiter

Berenberg in Hamburg

Berenberg in Hamburg

Mit einem Reingewinn von 66,1 Mio. Euro erzielte Berenberg in 2013 das beste Ergebnis seiner 423jährigen Unternehmensgeschichte, wie die Hamburger Privatbank am heutigen Dienstag (25. Februar) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies ein Plus von 9,8 Prozent dar.

Auch die Erträge kletterten in 2013 um 6,7 Prozent auf 309,2 Mio. Euro. Für den Geldsegen war vor allem ein Plus von 13,5 Prozent bei den Provisionserträgen verantwortlich. Dagegen spielen der Zinsüberschuss mit 31,8 Mio. und das Handelsergebnis mit 22,2 Mio. Euro eine nur untergeordnete Rolle. „Besonders erfreulich ist, dass wir die Provisionserträge im kundengetriebenen Aktienhandel um 50 Prozent erhöhen konnten“, frohlockte Berenberg-Chef Hans-Walter Peters.

Erfolge im Investmentbanking

Recht gut scheint es namentlich im Investmentbanking gelaufen zu sein. So habe Berenberg 13 Börsengänge und Kapitalerhöhungen  in Deutschland, Österreich und der Schweiz begleitet, womit es laut Bloomberg für den zweiten Platz im deutschsprachigen Raum gereicht habe. „Das ist ein großartiger Erfolg für uns“, jubelte Investmentbanking-Chef Hendrik Riehmer. Die Zahl der Transaktion in Equity Capital Markets habe von 18 in 2012 auf 23 in 2013 zugenommen. In der Equity Brockerage legten die Provisionen um die Hälfte zu.

Während die meisten anderen Banken eher auf die Kostenbremse drücken, haben die Hamburger in 2013 sogar gut 30 neue Stellen geschaffen. Damit kletterte die Mitarbeiterzahl um knapp 3 Prozent auf 1147 Beschäftigte. Unter dem Strich stieg die Beschäftigung seit 2009 sogar um über 250 Mitarbeiter.

Dabei versuchen die Hamburger auch zunehmend an den internationalen Finanzzentren fußzufassen. So beschäftigt die Privatbank mittlerweile 179 Mitarbeiter in London, 81 in Zürich, 54 in Frankfurt sowie 18 in New York und Boston. „Für unser international gewordenes Geschäft ist es sehr wichtig, in den bedeutenden Finanzzentren vertreten zu sein“, sagte Riehmer.

Berenberg

Die Personalkosten legten binnen Jahresfrist um 6,4 Prozent auf 149 Mio. Euro zu. Somit ließ die Bank für jeden Mitarbeiter durchschnittlich knapp 130.000 Euro springen. Allerdings hat sich die Aufwands-Ertragsquote von 76,5 auf 78,1 Prozent verschlechtert. Berenberg musste also für jeden Euro Ertrag gut 78 Cent ausgeben.

Welche Profile Berenberg in 2014 sucht

Berenberg bekräftigte, an der Wachstumsstrategie festhalten zu wollen. „Wir haben uns eine starke Position in den für uns wichtigen Geschäftsfeldern erarbeitet. Diese wollen wir weiter festigen und investieren daher in hochqualifizierte Mitarbeiter und einen Ausbau unserer erstklassigen Infrastruktur“, ergänzte Berenberg-Vorstand Andreas Brodtmann.

Laut einem Unternehmenssprecher würden in 2014 besonders Equity Analysten und Sales-Mitarbeiter sowie Fixed Income-Spezialisten für den Standort London gesucht. „In Frankfurt sind es Spezialisten und Portfoliomanager für unser neues CIO-Office unter Stefan Keitel, in Hamburg IT-Spezialisten. Dazu kommen vereinzelt für verschiedene Standorte Sales-Mitarbeiter für das Asset Management”, hieß es weiter.

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