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Dealmaker der Deutschen Bank stirbt mit nur 51 Jahren

Miklos Kormos

Miklos Kormos, Investmentbanking-Chef der Deutschen Bank für Zentral- und Osteuropa, Israel und die Türkei hat im Alter von gerade einmal 51 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren. Er starb bereits im Dezember, wie erst jetzt bekannt wurde.

Kormos stieß im Oktober 2007 zur Deutschen Bank, nachdem das Institut seine Advisory Boutique New Europe Capital Partners übernommen hatte. Von 2001 bis zur Gründung seines Unternehmens in 2006 arbeitete Kormos für die US-Investmentbank JP Morgan in London und brachte es dort bis zum Chef des Russlandgeschäfts.

„Wir sind sehr betrübt über den Tod unseres Kollegen Miklos Kormos. Unsere Anteilnahme und Gedanken gelten jetzt seiner Familie“, schreibt die Deutsche Bank in einem E-Mail-Statement zu Kormos‘ Tod.

Mit seiner 20jährigen Berufserfahrung hat Kormos an einer ganzen Reihe von großen Transaktionen mitgewirkt. Dazu zählen der Verkauf des polnischen Mobilfunkanbieters Polkontel für 900 Mio. Euro und den Kauf des tschechischen Brauereikonzerns StarBev durch Molson Coors für 2,65 Mrd. Euro.

Kormos besaß einen Magister in Internationalen Beziehungen der Uni Wien und eine Promotion in Wirtschaftswissenschaften der Universität Budapest. Im November 2012 avancierte er zum Vorstandsmitglied der Deutschen Bank in der Türkei.

Im Zuge des Ausbaus ihres Emerging Markets-Geschäfts stieß Kormos  gemeinsam mit Shrenik Davda, der ebenfalls Mitbegründer von New Europe Capital Partners ist, und Dimitros Stratikopoulos, der frühere M&A-Chef des Zentral- und Osteuropageschäfts,  zur Deutschen Bank.

 

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