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Wo im europäischen Banking die Einkommensmillionäre sitzen

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Auch im Jahre fünf nach der Finanzkrise hat sich nichts Grundsätzliches an der Vergütung im europäischen Banking geändert. Noch immer ticken die Uhren in Großbritannien gründlich anders als im übrigen Europa. So hat die europäische Bankenaufsicht EBA ermittelt, dass in 2012 genau 3530 Banker Vergütungen von mehr als 1 Mio. Euro eingestrichen haben.

Die regionale Verteilung der Spitzenverdiener fällt – gelinde gesagt – unausgewogen aus. So zählt allein Großbritannien 2714 Einkommensmillionäre, was mehr als drei Viertel der Gesamtzahl ausmacht. Auf Platz zwei folgt Deutschland mit 212 Einkommensmillionären und auf Platz drei Frankreich mit 177 Spitzenverdienern.

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Quelle: EBA / eFinancialCareers

 

Das große Geld verdienen auch weiterhin die Investmentbanker. Allein in Großbritannien zählt diese Spezies 2188 Einkommensmillionäre. In Deutschland sind es gerade einmal 100, während es in Frankreich immerhin 117 sind. Hier beläuft sich der Anteil des Vereinigten Königreichs sogar auf 85 Prozent.

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Quelle: EBA / eFinancialCareers

Überdies dürfen die Boni künftig nur noch 100 Prozent der Grundgehälter betragen. So will es die neue EU-Bonusdeckelung. Falls die Eigentümer der Bank zustimmen, kann diese Schwelle auch 200 Prozent angehoben werden. Dort besteht anscheinend noch erheblicher Nachholbedarf. Denn neben Italien erfüllen lediglich einige kleinere EU-Länder dieses Kriterium.

Quelle: EBA / eFinancialCareers

Quelle: EBA / eFinancialCareers

 

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