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In Luxemburg leben ausländische Finanzprofis besonders günstig

Manchmal stellt Zweitklassigkeit einen Vorteil dar. Denn nach einer Studie der Unternehmensberatung Mercer über die für ausländische Arbeitnehmer (Expats) teuersten Städte der Welt gelangt Luxemburg gerade einmal auf den 72. Platz. Damit ist das Leben im Großherzogtum für ausländische Arbeitskräfte vergleichsweise günstig.

Im Vergleich zum Vorjahr stürzte Luxemburg sogar vom 55. Platz um 17 Ränge ab. Dies führte Mercer auf den vergleichsweise schwachen Euro sowie auf die Teuerung infolge von Naturkatastrophen in anderen Weltregionen zurück. Unter den vergleichbaren Finanzplätzen ist lediglich Frankfurt (Platz 73) geringfügig günstiger als das Großherzogtum.

Dagegen leben Expats in Genf (Platz 5) und Zürich (Platz 7) vergleichsweise teuer. London fiel indes um einen Rang auf Platz 18 und Paris sogar um zehn Ränge auf Platz 27 zurück.

Groteskerweise stellt ausgerechnet die angolanische Hauptstadt Luanda die für Ausländer teuerste Stadt der Welt dar. Auf Platz 3 folgt mit N’Djamena (Tschad) eine weitere Drittweltmetropole. Mercer führte dies auf besonders hohe Kosten für Ausländer für Wohnraum und ähnliches zurück.

Wer besonders günstig leben möchte, sollte indes schleunigst die Koffer packen und nach Karachi umziehen. Denn unter allen 214 von Mercer untersuchten Städten belegt die pakistanische Metropole den letzten Platz.

1 (1) Luanda (Angola)

2 (2) Tokio (Japan)

3 (3) N’Djamena (Tschad)

4 (4) Moskau (Russland)

5 (5) Genf (Schweiz)

6 (6) Osaka (Japan)

7 (8) Zürich (Schweiz)

8 (11) Singapur

9 (8) Hongkong

10 (21) São Paulo (Brasilien)

16 (22) Bern (Schweiz)

18 (17) London (Großbritannien)

72 (55) Luxemburg

73 (50) Frankfurt (Deutschland)

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