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Wie BNP Paribas versehentlich eine Erotik-Tänzerin zu einem Fixed Income-Event engagierte

Der "Schwarze Schwan" trat bei einem Event der BNP Paribas auf.

Der "Schwarze Schwan" trat bei einem Event der BNP Paribas auf.

Einige Führungskräfte der BNP Paribas mussten sich kürzlich bei ihrem Fixed Income-Personal entschuldigen. Ein Diner-Event, um die Motivation der Mitarbeiter zu heben, hatte mit dem Auftritt einer leicht bekleideten jungen Dame geendet, die sich lasziv um eine Stange schlängelte – im Volksmund auch als „Pole dancing“ bekannt.

Dabei begann das Event in einer örtlichen Kunstgallerie Mitte September eigentlich standesgemäß mit Streichquartett und Strömen von Champagner. Doch zum Dessert tauchte plötzlich eine junge Tänzerin im Tutu auf der Bühne auf, wie Teilnehmer berichten. Doch das Tutu wurde rasch heruntergerissen und die Dame war fortan lediglich mit einem „knappen Balletttrikot“ bekleidet und begann sich um eine Stange zu schlängeln, die dort offensichtlich für genau diesen Zweck installiert worden war.

„Sie zeigte ihre Bikinizone und ihren Hintern, streckte ihre Brüste heraus und kreiste auf- und abwärts“, erzählt ein Teilnehmer. „Es war ziemlich geschmacklos und die Anwesenden waren ziemlich schockiert und saßen dort in vollkommener Stille.“

Bei dem Event handelte es sich um eine Veranstaltung für die 50 wichtigsten Mitarbeiter aus BNP Paribas‘ Fixed Income-Geschäft – darunter auch mehrere weibliche Angestellte. „Es handelte sich um ein schwieriges Jahr im Banking. Es ging darum, die Leute zu motivieren und sie für die harte Arbeit zu belohnen“, erzählt der Teilnehmer.

BNP Paribas lehnte eine Stellungnahme zu dem Vorfall ab. Dennoch scheint sich die französische Großbank bei den Teilnehmern entschuldigt zu haben und eine Untersuchung anzustrengen. Bei der Darbietung sollte es sich offensichtlich um eine Überraschung handeln. Angeblich wurde der Aufritt als eine Art Schwanensee-Ballett mit Anklängen an den Cirque du Soleil abgerechnet. Dieser als „Black Swan“ bekannte Act war beim Veranstaltungsunternehmen Sternberg Clarke gebucht worden. Dort betont man, dass es sich ums nichts „Vulgäres“ handle: „Wir wissen, was unsere Kunden wollen.“

Ein entsprechender Auftritt des Schwarzen Schwans – oder genauer gesagt der Schwarzen Schwänin –  lässt sich übrigens auf Youtube verfolgen. „Es war wirklich, wirklich peinlich – ein wahres Fiasko und es hat intern für eine Menge Ärger gesorgt.“

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