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Da lacht die Queen: Wo die Einkommensmillionäre unter den europäischen Bankern leben

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Eine jetzt vorgelegte Studie der europäischen Bankenaufsicht EBA hat es in sich. In dem Papier wird für die Jahre 2010 und 2011 sorgfältig aufgelistet, wo die meisten Spitzenverdiener unter den Bankern in der EU und Norwegen leben. Um überhaupt in die Statistik zu gelangen, muss ein Banker eine Mindestvergütung – bestehend auf Grundgehalt und Bonus – von 1 Mio. Euro eingestrichen haben. Im wirtschaftlich schwierigen Jahr 2011 gelang dies immerhin 3175 Glücklichen.

Bei einer Auflistung fällt allerdings eine massive Ungleichverteilung auf. So entfallen mehr als Dreiviertel der Einkommensmillionäre, oder genau 2436 Personen, auf ein einziges Land: Großbritannien. In allen übrigen Ländern der EU und Norwegen finden sich gerade einmal 739 Banker mit Millionengehältern. In einigen Mitgliedsländern wie z.B. in Osteuropa sogar keine, weshalb sie auch nicht in den unten stehen Grafiken auftauchen.

Deutschland schaffte es mit gerade einmal 170 Einkommensmillionären auf den zweiten Platz vor Frankreich mit 162 Spitzenverdienern. Trotz Staatsschulden- und Bankenkrise schnitten auch die Krisenländer beachtlich ab. So zählte die EBA in Spanien 125, in Irland 21, in Portugal 19, in Zypern und Griechenland jeweils zwei Einkommensmillionäre.

Quelle: EBA / eFinancialCareers

Quelle: EBA / eFinancialCareers

Bei der durchschnittlichen Vergütung pro Kopf liegen indes Spanien und Portugal mit knapp 2 Mio. Euro vorn. Hier landete Großbritannien mit 1,36 Mio. Euro „nur“ auf einem mittleren Rang. Fazit: Wer das große Geld verdienen will, muss auch fünf Jahre nach der Lehman-Pleite schleunigst an die Themse umziehen.

Quelle: EBA / eFinancialCareers

Quelle: EBA / eFinancialCareers

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