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Scheidung: Goldman Sachs-Chef Dibelius droht Hälfte seines Vermögens zu verlieren

Bei der Scheidung von Alexander Dibelius geht es keinesfalls um Peanuts.

Bei der Scheidung von Alexander Dibelius geht es keinesfalls um Peanuts.

Auch Spitzenbanker bleiben von Scheidungen nicht verschont – allerdings haben sie mit besonderen Problemen zu kämpfen. So will sich der Goldman Sachs-Chef für Deutschland, Österreich und Osteuropa Alexander Dibelius von seiner Ehefrau Andrea trennen, wie die „Bunte“ berichtet. Das pikante daran: Das Paar unterhält Wohnsitze in München und London. Mithin muss erst ein Münchner Amtsgericht entscheiden, ob die Scheidung an der Isar oder der Themse verhandelt wird.

Falls die Entscheidung für London fällt, droht Dibelius eine der größten Vermögenseinbußen seiner Karriere. Denn während nach deutschem Recht nur der in der Ehe erwirtschaftete Vermögenszuwachs geteilt wird, gilt dies nach englischem Recht für das Gesamtvermögen. Überdies soll das Paar nicht einmal über einen Ehevertrag verfügen.

Dabei geht es keinesfalls um Peanuts. So wird das Vermögen des Ehepaares auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Dazu zählt auch eine schmucke Villa am Münchner Herzogpark. Die Immobilie steht auf einem Grundstück, auf dem sich einst die Villa von Thomas Mann befand.

Dibelius studierte ursprünglich Medizin und arbeitete während der 80er Jahre als Assistenzarzt für Herzchirurgie. Der Karriereschwenk erfolgte in 1987, als der heute 53jährige in die Strategieberatung McKinsey eintrat. 1993 wechselte er schließlich zu Goldman Sachs, wo er 1998 zum Leiter des M&A-Geschäfts avancierte. So fädelte Dibelius die Übernahme von Chrysler durch Daimler und von Mannesmann durch Vodafone ein. Seit 2004 ist Dibelius alleiniger Geschäftsführer von Goldman Sachs für Deutschland, Österreich, Russland sowie Zentral- und Osteuropa. In dieser Funktion soll er auch gelegentlich Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten.

Seine Frau Andrea heiratete Dibelius vor rund zehn Jahren. Die gebürtige Salzburgerin und studierte Juristin war früher als Marketing- und Kommunikationsmanagerin bei der DaimlerChrysler Bank AG tätig, bevor sie sich selbständig machte.

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