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Baloise streicht 400 Stellen in Deutschland: Bremen und Nürnberg werden dichtgemacht

Hauptsitz der Baloise in Basel.

Hauptsitz der Baloise in Basel.

Der Konsolidierungsprozess in der deutschen Versicherungsbranche geht weiter. Bis 2017 wollen die Basler Versicherungen, auch als Baloise bekannt, 400 Stellen in Deutschland streichen. Dabei sollen auch die beiden Standorte Bremen und Nürnberg geschlossen werden, wie das Unternehmen jetzt meldete.  Der Abbau solle sozialverträglich erfolgen. Die ersten 300 Stellen sollen bis Ende 2015 und weitere 100 bis Ende 2017 wegfallen.

„Mit einem Effizienzsprung wollen wir deutlich an Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit gewinnen“, sagt Jan De Meulder, Chef der Basler Versicherungen in Deutschland. Ab 2015 sollen auf diese Weise jährlich 40 Mio. Euro eingespart und eine Schadens-/Kostenquote von 93 bis 96 Prozent erreicht werden. Mit ersten positiven Auswirkungen rechnet das Unternehmen bereits im laufenden Jahr. „Mit dieser Reduktion erreicht die Versicherung das Kostenniveau der Wettbewerber“, heißt es weiter.

Weiter prüft die Versicherung einen Umzug in kostengünstigere Büroräume. Die Abläufe sollen gestraft und durch eine „umfangreiche Digitalisierung optimiert“ werden.

Fortan wollen die Basler in Deutschland auf die Entwicklung konventioneller Lebensversicherungsprodukte verzichten. Stattdessen setzt das Unternehmen voll auf Risikolebensversicherungen, fondsgebundene Produkte und das „Nichtleben-Geschäft”. „In diesen Feldern sehen wir auch langfristig überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten und Ertragschancen“, sagt De Meulder.

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