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Privat- und Firmenkundenberater sind gefragt

Zu Beginn des 2. Quartals 2006 stieg die Nachfrage nach Privat- und Firmenkundenberatern deutlich an.

Im April stieg die Nachfrage nach Fachleuten im Kreditgewerbe und der Anlageberatung im Vergleich zum Vormonat um 20% an. Zu diesem Ergebnis kommt der Personaldienstleister Adecco. Dessen deutsche Tochter fand im April in 40 Printmedien nicht weniger als 569 Stellenangebote für Finanzexperten mit Bank-Erfahrung. “Aufgrund von Umstrukturierungen müssen Kreditinstitute dringend neue Stellen besetzen”, sagt Joanna Karpowicz, Leiterin des Bereichs Finance Frankfurt bei Adecco.

Mit einem Anteil von 45 % richtete sich ein Großteil der Inserate an Bankkaufleute, die am zweithäufigsten gesuchte Gruppe waren Betriebswirte (25%). “Für beide Qualifikationen ist das Stellenangebot im April im Vergleich zum Vormonat um etwa ein Drittel gestiegen”, so Karpowicz.

Insbesondere Bankkaufleute mit ein oder zwei Jahren Berufserfahrung und Absolventen der Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Finanz-, Rechnungswesen oder Controlling und branchenspezifischen Praktika haben demnach derzeit gute Aussichten auf einen Job.

Die Banken suchen zudem nach Vertriebsfachleuten und Außendienstprofis (17%). Aber auch Bewerber mit anderen Abschlüssen und Berufserfahrung wie Informatik- und IT-Spezialisten oder Juristen haben laut Karpowicz gute Chancen.

Dabei suchen Adecco zufolge sowohl mittelständische als auch große Finanzinstitute neue Mitarbeiter. Allerdings unterscheiden sich die Anforderungsprofile der potenziellen Bewerber: Die regionalen Unternehmen benötigen vor allem Allround-Talente als Privat- und Firmenkundenberater, Großbanken mit ihren vielgliedrigen Prozessen dagegen Spezialisten.

Keine zu hohen Erwartungen!

Potenzielle Bewerber sollten bereit sein, zu Beginn nur einen oder wenige Aufgabenbereiche zu übernehmen und langsam in das Unternehmen hinein zu wachsen. “Unseren Erfahrungen nach scheitern viele Bewerbungsgespräche nicht am Gehalt, sondern an den zu hohen und unflexiblen Erwartungen der Kandidaten an ihren Aufgabenbereich”, so Karpowicz.

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