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Helaba mit Rekordergebnis: Mitarbeiter kassieren 15 Prozent mehr

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Die Hessen können sich erfreut die Hände reiben. Denn der Helaba gelang es im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordgewinn zu erzielen. Das Vorsteuerergebnis legte gegenüber 2011 um 4,1 Prozent auf 512 Mio. Euro, wie aus den am heutigen Donnerstag (11. April) vorgestellten Geschäftszahlen für 2012 hervorgeht. Entsprechend jubelte Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner: „Wir befinden uns damit seit Jahren auf einem stabil ansteigenden Ertragspfad.“

Handels und Zinsergebnis legen kräftig zu

Die Hauptgeldquelle stellte auch weiterhin der Zinsüberschuss dar, der trotz des Niedrigzinsumfeldes gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Prozent auf 907 Mio. Euro zulegte. Zu dem Erfolg hat eine deutlich verbesserte Risikovorsorge beigetragen. Während das Handelsergebnis in 2011 noch ein Minus von 44 Mio. Euro aufwies, konnte die Helaba hier in 2012 immerhin 411 Mio. Euro generieren. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um moderate 3,5 Prozent auf 263 Mio. Euro.

Allerdings stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr auch die Kosten stark an. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um stolze 18,5 Prozent auf 1,181 Mrd. Euro. In dieser Steigerung schlägt sich indes auch die Übernahme der sogenannten NRW-Verbundbank von der WestLB zur Jahresmitte nieder. Aus diesem Grund erhöhte sich auch die Mitarbeiterzahl im Konzern von 5888 auf 6075 Beschäftigte. Die Aufwands-Ertrags-Quote verschlechterte sich hingegen von 56,6 auf 61,2 Prozent.

Für jeden Mitarbeiter ließ die Bank 107.000 Euro springen

Auch die Mitarbeiter scheinen von dem Geldsegen ein wenig abzubekommen. So schnellte der Personalaufwand um 18,6 Prozent oder um 102 Mio. Euro in die Höhe. Hierin sind jedoch auch 22 Mio. an Personalkosten für die übernommenen Mitarbeiter der NRW-Verbundbank enthalten. Damit ließ die Bank für jeden ihrer Beschäftigten 107.000 Euro springen, was stolze 15 Prozent mehr als im Vorjahr waren. Damit kann sich die Helaba im Ranking der bestzahlenden deutschen Banken durchaus sehen lassen.

Für 2013 zeigte sich Brenner verhalten optimistisch: „Mit Blick auf das Neugeschäft und die Ertragsentwicklung ist das erste Quartal 2013 erfolgreich angelaufen. Es wäre allerdings vermessen, diesen Trend für das Gesamtjahr fortzuschreiben. Dafür sind die konjunkturellen Aussichten zu unsicher. Und vor allem entziehen sich die regulatorischen Auswirkungen auf die Bankstrukturkosten einer exakten Kalkulation. Im operativen Geschäft erwarten wir bei der Fortsetzung der Niedrigzinsphase eine Verstetigung der Erträge auf dem Niveau der Vorjahre.“

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