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DekaBank schafft 65 neue Jobs und lässt mehr Geld für Mitarbeiter springen

Dekabank

Die Erholung an den Kapitalmärkten und das gute Immobiliengeschäft lassen die Gewinne bei der DekaBank sprudeln. Laut den am heutigen Dienstag (9. April) vorgelegten Geschäftszahlen für 2012  kletterte das wirtschaftliche Ergebnis um 35,6 Prozent auf 519,3 Mio. Euro. Dabei bildete das Institut auch noch 55 Mio. Rückstellungen, die nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS nicht erforderlich gewesen wären. Damit liegt das wirtschaftliche Ergebnis über dem vom Finanzchef Matthias Danne vorgegebenen Zielkorridor von 400 Mio. bis 500 Mio. Euro.

Die DekaBank gehörte auch in 2012 zu den wenigen Instituten, die tatsächlich noch Personal aufbauten. Die Zahl der Mitarbeiter (auf Vollzeitbasis) erhöhte sich in 2012 gegenüber dem Vorjahr  um 65 auf 3506 Beschäftigte.

„Zurückzuführen ist der Anstieg u. a. auf Neueinstellungen im Geschäftsfeld AMI, die zur Erfüllung gewachsener regulatorischer Anforderungen an die Immobilienbewertung und -betreuung erforderlich waren. Darüber hinaus ging die Intensivierung der Vertriebsunterstützung mit einer höheren Zahl der vor Ort tätigen Vertriebsdirektoren im Vertrieb Sparkassen einher. Auch im Corporate Center Konzern COO sowie in IT und Organisation lag die Stellenzahl über dem Vorjahresstand“, heißt es im Geschäftsbericht.

Konkret zahlte die DekaBank Löhne und Gehälter in Höhe von 340,4 Mio. Euro, was ein Plus von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr  bedeutet. Die Gesamtvergütung pro Mitarbeiter erhöhte sich um 9,7 Prozent auf 97.091 Euro. Der Personalaufwand pro Kopf – der auch Sozialabgaben und Altersvorsorgebeiträge umfasst – lag bei 115.573 Euro, womit sich die DekaBank auch im Vergleich zu den anderen deutschen Banken sehen lassen kann.

Die höheren Personalaufwendungen konnte die Bank durch Einsparungen bei den Sachkosten mehr als ausgleichen. So verminderte sich der Verwaltungsaufwand um 1,2 Prozent auf 906,5 Mio. Euro. Die Aufwands-Ertrags-Quote verbesserte sich weiter von 64,7 auf 55,6 Prozent.

DekaBank-Chef Michael Rüdiger zeigte sich erfreut: „Die DekaBank hat 2012 ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Wir haben die Qualität unserer Produkte gesteigert und die Rückflüsse im Fondsgeschäft weitgehend gestoppt. Auf dieser Basis investieren wir weiter in unser Geschäft, um die Bank vom Fondsdienstleister zum gemeinsamen Wertpapierhaus der Sparkassen zu entwickeln.“

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