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Im Dienste des Fürsten: LGT schafft weiter neue Stellen und erhöht Boni

Der Hauptsitz der LGT Group. Im Hintergrund das Schloss von Liechtenstein.

Der Hauptsitz der LGT Group. Im Hintergrund das Schloss von Liechtenstein.

Das Geschäft bei der Liechtensteiner LGT Group scheint rund zu laufen. So konnte die fürsteneigene Bank in 2012 ihren Reingewinn auf 216 Mio. Franken verdreifachen. Darüber hinaus verzeichnete der Wealth und Asset Management-Spezialist einen Neugeldzufluss von 10,5 Mrd. Franken, wie aus dem am heutigen Donnerstag (12. März) vorgelegten Geschäftszahlen hervorgeht.

Von dem Geldsegen erhalten auch die Mitarbeiter einen Anteil. „Der Personalaufwand nahm dabei um 12 Prozent zu. Dieser Anstieg ist durch höhere leistungsabhängige Vergütungskomponenten im Zuge des Geschäftswachstums begründet“, heißt es von der LGT. Dennoch verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis von 75 Prozent auf 64 Prozent.

Insgesamt legte der Personalaufwand um 12,1 Prozent auf 439,5 Mio. Franken zu. Für jeden Mitarbeiter ließ die Fürstenbank durchschnittlich gut 240.000 Franken springen, was immerhin 9 Prozent mehr als im Vorjahr waren. Damit schneidet die LGT etwas besser als z.B. Julius Bär ab.

Auch bei der Mitarbeiterzahl ging es im abgelaufenen Jahr aufwärts. Sie legte um 51 Stellen oder 2,9 Prozent auf 1830 Beschäftigte zu. Laut einem Unternehmenssprecher entfielen etwa 20 davon auf die Akquisition des Insurance-Linked Investment Teams von Clariden Leu und auf Clerestory Capital Advisors. Der restliche Stellenaufbau verteile sich auf den Mittleren Osten, Asien und Österreich. Dort seien wahrscheinlich noch mehr Stellen aufgebaut worden, während anderswo Stellen weggefallen seien.

Der Stellenaufbau mit Schwerpunkt im Mittleren Osten und Asien werde auch in 2013 weitergehen. „Vielleicht im gleichen Umfang wie im Vorjahr“, sagte der Unternehmenssprecher. Im laufenden Jahr sind bereits fünf Mitarbeiter von Sal. Oppenheim Schweiz hinzugekommen.

Zu den guten Geschäftsergebnissen sagt LGT-Chef Prinz Max von und zu Liechtenstein: „Dieses Momentum wollen wir nutzen. Wir werden weiter in das Wachstum unseres Private Banking- und Asset Management-Geschäfts investieren.“ Damit geht die Wachstumsstrategie weiter. Zwischen Ende 1999 bis Ende 2012 hat sich die Mitarbeiterzahl von 662 auf 1830 Beschäftigte erhöht.lgt2012

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