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Brevan Howard siedelt noch mehr Partner in Genf an

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Auch wenn die Schweiz für die an den Londoner Lifestyle gewohnten Gattinnen von Hedgefondsmanager eine arge Umstellung darstellt, scheint es Brevan Howard immer noch zu gelingen, Führungskräfte zu einem Umzug in die Schweiz zu bewegen.

Denn Luigi Buttiglione (Head of global Strategy), Alistair Hollingdale (der im Juli von der UBS kam), Boris Vladimirov  (Portfoliomanager) und Lamine Ait Said (Partner) sind nicht länger bei der britischen Finanzaufsicht FSA registriert. Dies legt nahe, dass sie sich nach fetteren Weidegründen umgesehen haben. Doch laut unternehmensnahen Quellen soll das Quartett nicht etwa Brevan Howard verlassen haben, sondern lediglich in das Genfer Hauptquartier umgezogen sein.

Buttiglione arbeitet bereits seit 2008 für das Unternehmen. Von 2004 bis 2007 war er Head of Research bei Fortress International und Chefökonom bei Rubicon Fund Management. Bevor Hollingdale zu Brevan Howard stieß, war er als Rates Trader für die UBS tätig. Auch Vladimirov kommt von der UBS, allerdings stieg er bei dem Hedgefonds bereits in 2004 ein und avancierte in 2009 zum Partner. Said stieß in 2004 von der Credit Suisse zu Brevan Howard und wurde ebenfalls in 2009 zum Partner befördert.

Insgesamt zählt der Hedgefonds 49 Partner, von denen jeder im vergangenen Jahr eine Vergütung von 1,5 Mio. Pfund sowie einen Gewinnanteil von 5,5 Mio. Pfund einstrich. Brevan Howard wird  – ebenso wie der Man Group – nachgesagt, aus Steuergründen von London in die Schweiz umgezogen zu sein.

Die Schweiz mag ausländischen Unternehmen attraktive Steuern bieten, doch das Genfer Nachtleben scheint den Tradern von Brevan Howards nicht auszureichen. So ist immer noch die Hälfte der insgesamt etwa 400 Mitarbeiter des Hedgefonds in London beschäftigt und einige wollen sogar an die Themse zurückkehren. So wurde im Oktober 2012 bekannt, dass der Hedgefonds sich in London nach größeren Räumlichkeiten umsieht, um die aus Genf zurückkehrenden Trader aufzunehmen. Zu den Rückkehrern sollen auch Alan Howard höchstpersönlich und der Gründungspartner Nagi Kwakabani zählen.

Dagegen spricht der aktuelle Umzug der vier Brevan Howards-Führungskräfte dafür, dass die Schweiz auch weiterhin für Hedgefondsmanager nichts an Attraktivität eingebüßt hat. Die Registrierung des Quartetts bei der britischen Finanzaufsicht endete jedenfalls offiziell am vergangenen Montag.

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