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Ranking der besten VWL-Fakultäten: Doch welche Uni hilft der Karriere auf die Sprünge?

Die Uni Mannheim stößt die Uni Zürich vom Thron. Im jüngsten Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten VWL-Fakultäten im deutschsprachigen Raum eroberte die Uni Mannheim den ersten Platz.

Seit 2006 musste sich die Uni Zürich damit zum ersten Mal mit dem zweiten Platz begnügen. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen die LMU München, Bonn und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich.

Damit erweist sich das Spitzenfeld der forschungsstärksten VWL-Fakultäten seit der erstmaligen Erhebung des Rankings in 2006 als recht stabil. “In der Volkswirtschaftslehre werden wir in den nächsten Jahren eine Situation bekommen wie in der Fußball-Champions-League. Dort stehen jedes Jahr bis auf wenige Ausnahmen die gleichen Clubs im Viertelfinale”, kommentiert Prof. Ernst Fehr von der Uni Zürich das Ergebnis.

Doch welche Relevanz hat ein Ranking für Personalentscheidungen?

Allerdings fällen Personalprofis ihre Entscheidungen nicht allein aufgrund von derartigen Rankings. “Es kommt auf die Stelle an”, sagt Executive Search-Experte Sina Schahram-Nia von Montalbetti Associates in Frankfurt. Wenn jemand für die VWL-Abteilung einer Bank gesucht werde, dann spielten Renommee der Hochschule schon eine wichtige Rolle.

Anders sehe es hingegen bei vielen Spezialgebieten wie beispielsweise im Sales einer Bank aus. “Da kommt es nicht allein auf das Fachwissen, sondern auf das Potenzial an”, betont Schahram-Nia. “Sie stellen gewissermaßen das Potenzial des Bewerbers ein”, ergänzt der Experte. Mithin könnten andere Faktoren eine größere Rolle spielen als der jeweilige Studiengang. Ein Abschluss an einer renommierten Uni stelle indes oft einen wichtigen Pluspunkt dar.

Ranking der forschungsstärksten Fakultäten im deutschsprachigen Raum

Für das Ranking hatte die Konjunkturfoschungsstelle der ETH Zürich im Auftrag des Handelsblatts die Zahl der Publikationen in 1250 Fachzeitschriften ausgewertet, wobei auch das Renommee der jeweiligen Zeitschriften in die Erhebung einfloss. In den Klammern befindet sich der jeweilige Vorjahresrang.

1. (2.) Mannheim: 84 Punkte

2. (1.) Zürich Uni: 75 Punkte

3. (4.) München LMU: 68 Punkte

4. (3.) Bonn: 67 Punkte

5. (6.) Zürich ETH: 61 Punkte

6. (4.) Frankfurt Uni: 46 Punkte

7. (15.) Wien Uni: 40 Punkte

8. (11.) Köln: 39 Punkte

9. (8.) St. Gallen: 36 Punkte

10. (7.) Kiel: 32 Punkte

11. (10.) Innsbruck: 30 Punkte

12. (13.) Bern: 28 Punkte

12. (15.) Kontanz: 28 Punkte

14. (20.) Wien WU: 27 Punkte

15. (9.) Berlin HU: 26 Punkte

15. (13.) Heidelberg: 26 Punkte

17. (12.) Hannover: 23 Punkte

18. (24.) Hamburg Uni: 21 Punkte

18. (20.) Linz: 21 Punkte

20. (22.) Basel: 20 Punkte

20. (19.) Bielefeld: 20 Punkte

22. (18.) Tübingen: 19 Punkte

22. (22.) Dortmund: 19 Punkte

24. (15.) Göttingen: 17 Punkte

25. Erlangen-Nürnberg:16 Punkte

Quelle: Handelsblatt / KOF ETH Zürich

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