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Blick ins Portemonnaie: Was Private Equity-Fonds für ihre Mitarbeiter springen lassen

Während im Investmentbanking die Boni nach Süden zeigen, erweist sich die Vergütung bei Private Equity-Fonds als vergleichsweise robust – ähnlich wie bei Hedgefonds.  Dies geht jedenfalls aus dem „2013 Compensation & Employment Review“ des Privat Equity-Marktforschungsunternehmens Preqin hervor. Nach einer Umfrage unter rund 200 Private Equity-Unternehmen wollen 34 Prozent für das laufende Jahr einen höheren Bonus zahlen, bei 47 Prozent soll er auf Vorjahresniveau bleiben  und nur 19 Prozent wollen weniger für ihre Angestellten springen lassen.

Falls Sie indes in der Branche arbeiten sollten, dann dürfte Gehältern und Boni nicht ihre alleinige Aufmerksamkeit gelten. Denn das  richtige Geld wird mit den sogenannten „Carried Interests“ verdient, das die leitenden Mitarbeiter eines Hedgefonds erhalten, wenn sich ein Investment ausgezahlt hat und die Ziele erreicht wurden. Doch  laut Preqin gelangen lediglich 60 Prozent der Mitarbeiter von Private Equity-Fonds in den Genuss solcher „Carried Interests“.

Nach den Preqin-Zahlen fällt die Vergütung in Europa indes empfindlich geringer aus als in den Vereinigten Staaten. So streichen jenseits des Atlantiks Führungskräfte auf Director-Level durchschnittlich 614.400 US-Dollar ein. In Europa sind es dagegen vergleichsweise schmale 341.400 Dollar. Im asiatisch-pazifischen Raum fällt die Vergütung mit 294.200 noch geringer aus.

Am unteren Ende der Nahrungskette gibt es ebenfalls beträchtliche Unterschiede.  Ein Analyst streicht in den USA durchschnittlich 115.000 Dollar ein, in Europa sind es 96.100 Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum gerade einmal 44.400 Dollar.

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