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GASTKOMMENTAR: Was Sie nach einer Kündigung verschweigen sollten

David N. Schwartz

Falls Sie Ihren Job in den zurückliegenden Jahren verloren haben, dann befinden Sie sich in einer besseren Situation als noch vor zehn Jahren. Denn die gesamten Finanzdienstleistungen haben einen dramatischen Geschäftsrückgang erfahren und viele Leute, auf die Sie in einem Vorstellungsgespräch treffen, haben entweder selbst eine Kündigung erlebt oder haben Freunde und Kollegen, die das gleiche Schicksal wie Sie durchgemacht haben.

Dennoch müssen Sie in der Lage sein, Ihre Kündigung im bestmöglichen Licht erscheinen zu lassen. Daher habe ich hier drei Punkte zusammengestellt, die Sie in einem Vorstellungsgespräch nicht erwähnen sollten. Denn diese Dinge könnten bei den Gesprächspartnern die Alarmglocken auslösen und sie unbeabsichtigt verschrecken.

1. „Das Unternehmen und ich haben uns aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Geschäftsstrategie oder –philosophie getrennt.“ Dabei handelt es sich um handfesten Unsinn und die Recruiter wissen das auch. Das Hauptproblem besteht darin, dass kein vernünftiger Mensch aufgrund solcher Meinungsverschiedenheiten seinen Job aufgibt, solange er keine neue Stelle in Aussicht hat.

2. „Ich habe aus persönlichen Gründen eine Auszeit genommen.“ Auch dies nährt die Zweifel bei Recruitern. Denn wenn Leute aus persönlichen Gründen eine Auszeit benötigen – wegen Krankheiten in der Familie z.B., dann würden viele Unternehmen einen unbezahlten Urlaub ermöglichen.  Die meisten Unternehmen verlangen keine Kündigung, nur weil Sie eine persönliche Auszeit haben wollen.

3. „Ich zählte zu den Leistungsträgern und mir wurde unfairerweise gekündigt.“ Auch dies wollen Recruiter sicherlich nicht hören. Die meisten Angestellten haben den Eindruck, dass eine Kündigung unfairerweise erfolgt ist und dass das Unternehmen ihren Beitrag nicht gebührend gewürdigt hat.

David Schwartz ist Chef des Recruitmentunternehmens DN Schwartz & Co und war früher als Head of Recruitment bei Goldman Sachs tätig.

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