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70% der deutschen Banken stocken Außendienst auf

Der Außendienst bleibt im Fokus deutscher Bankmanager. Einer aktuellen Studie zufolge wollen mehr als zwei Drittel von ihnen den Außendienst personell aufstocken.

Das Jahr 2006 war in vielen deutschen Banken vom Ausbau des Außendiensts mitgeprägt. Dieser Trend hält dem aktuellen “Banking Trend” der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting auch in den kommenden 2 Jahren an. Für die Studie, die Steria Mummert in Kooperation mit der Fachzeitschrift Bankmagazin und ibi research durchführte, wurden 112 Fach- und Führungskräfte deutscher Kreditinstitute befragt.

Den Ergebnissen des “Banking Trend” zufolge planen über 25% der Bankmanager Investitionen in neue Vertriebskonzepte. So gehen die Berater vor Ort beispielsweise verstärkt dazu über, ihre Stammkunden persönlich zu besuchen. Das bedingt natürlich das Vorhandensein eines gut geschulten Außendienstes, der noch nicht bei allen Banken vorhanden ist.

Doch auch bei bereits etablierten Außendienst-Einheiten bieten sich künftig weitere Einstiegschancen für Vertriebler: Mehr als zwei Drittel der Kreditinstitute wollen der Studie zufolge ihren Außendienst in den kommenden zwei Jahren entsprechend personell verstärken. Die Banken versprechen sich davon, neue Kundengruppen zu erschließen – wie beispielsweise Senioren. Den Verkaufsschwerpunkt wollen die Bankmanager dabei auf margenstarke Produkte, wie etwa die privaten Vermögensberatung, legen. Ähnliche Vertriebskonzepte zeichnen sich im Firmenkundengeschäft ab. Kreditinstitute mit dem Fokus in diesem Geschäftsbereich investieren ebenso häufig in den Außendienst (73%) wie Privatkundenbanken (70%).

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