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Von Wegen Krise: Goldman Sachs zahlt 10 Prozent mehr und heuert wieder an

Für eine veritable Überraschung sorgten am heutigen Dienstag (16. Oktober) die guten Zahlen von Goldman Sachs. Das Unternehmen konnte im dritten Quartal einen Vorsteuergewinn von 2,3 Mrd. Dollar erzielen. Im Vorjahr musste die US-Investmentbank noch einen Verlust von 730 Mio. Dollar verkraften.

In den ersten neun Monaten legte das Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um 40 Prozent auf 6,9 Mrd. Dollar zu.  Damit hatte Goldman-Chef Lloyd Blankfein denn auch allen Grund zur Freude: „Die Quartalsergebnisse waren im Kontext eines immer noch herausfordernden ökonomischen Umfelds insgesamt solide.“ Allerdings blieb die Eigenkapitalrendite mit mageren 8,8 Prozent weiterhin schwach.

Doch auch für die Mitarbeiter hatte Blankfein gute Nachrichten parat. Entgegen dem Branchentrend schafft die Bank sogar neue Stellen. So nahm die Mitarbeiterzahl seit Ende Juni um 300 auf 32.600 zu.

Bei der Bezahlung ging es ebenfalls bergauf. So blätterte Goldman Sachs für die Mitarbeiter in den ersten neun Monaten insgesamt 10,968 Mrd. Dollar auf den Tisch, was immerhin 10 Prozent mehr als im Vorjahr waren. Wie in 2011 beläuft sich der Anteil der Mitarbeitervergütung an den Erträgen auf 44 Prozent. Unter dem Strich wandte die Bank für jeden ihrer Beschäftigten durchschnittlich gut 336.000 Dollar auf.

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