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Zu langweilig: Hedgefonds Brevan Howard flüchtet aus Genf

Genève, une destination pourtant prisée par les Français

Genève, une destination pourtant prisée par les Français

Als der Hedgefonds Brevan Howard vor drei Jahren von der Themse an den Genfer See umzog, hat dies hohe Wellen geschlagen. Die britischen Hedgefonds-Lobbyisten nutzten den Abgang nur allzu gern, um zu warnen, wie die Politik der damaligen Labour-Regierung der Londoner City schade.

Doch der Mitbegründer des 37 Mrd. Dollar schweren Hedgefonds hatte den Umzug nach Genf immer mit privaten Gründen gerechtfertigt und niemals auf die Standortvorteile der Westschweizer Stadt verwiesen. Eben diese privaten Gründe scheinen Alan Howard und seine rund 100 Kollegen und Mitarbeiter jetzt wieder nach London zurückzutreiben.

„Ich habe von einer Reihe von Tradern gehört, dass sie zurückkommen wollen. Jeder weiß, dass Alan Howard hier nicht glücklich ist“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Hedgefonds-Mitarbeiter. Besonders für alleinstehende Mitarbeiter habe das Leben in Genf wenig zu bieten. „Singles betreiben Wakeboarding und laufen Schi, aber sie vermissen das Londoner Nachleben“, zitiert Reuters einen anderen Schweizer Manager. „Genf ist gut für Familien. Die Züge sind schnell und die Fahrt zur Arbeit ist kürzer (als in London)“, hieß es weiter.

Brevan Howard schaut sich jedenfalls bereits wieder in London nach geeigneten Büros um. Dort arbeitet bereits rund die Hälfte der 400 Angestellten des Hedgefonds.

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