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GASTKOMMENTAR: Die persönliche Bitte eines gut 50jährigen Bankers

“Ich wäre erfreut, wenn Sie einmal das gefürchtete Thema der Einstellung über 50jähriger ansprechen könnten. Wenn Sie einmal diese Altersklasse erreicht haben, dann scheint das ein absolutes Tabu zu sein. Ich kann die Menge der Bewerbungen, die ich in den vergangenen drei Jahren verschickt habe, nicht mehr zählen.

In den meisten Fällen habe ich nicht einmal eine Rückmeldung erhalten, was ich verstehen kann, wenn es mehrere Bewerbungen für eine bestimme Stelle gibt. Ich weiß, wofür ich qualifiziert bin und ich bewerbe mich nicht auf Stellen, die außerhalb meiner Reichweite liegen. Ich denke, dass potenzielle Arbeitgeber die Einstellung einer älteren Person für eine Todsünde halten.

Ich weiß, dass es Antidiskriminierungsgesetze gibt, aber in der Realität würde ich es bevorzugen, wenn ein bevorzugtes Alter angegeben würde, dann würde ich weder meine noch die Zeit anderer mit meiner Bewerbung verschwenden.

Wenn Sie über mehr als 30 Jahre breitgefächerte Projekterfahrung verfügen, verschiedene europäische Sprachen sprechen und bei Finanztransaktionen rund um die Welt mitgearbeitet haben, dann ist es allerdings frustrierend, wenn Sie feststellen, dass dies von keinerlei Bedeutung ist, wenn Sie mit jüngeren Kandidaten um dieselbe Stelle konkurrieren und schlicht ignoriert werden.

Es wäre sehr interessant zu wissen, welche Erfahrungen andere Besucher von eFinancialCareers machen mussten…”

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Kommentare (1)

Comments
  1. Bezeichnend ist, das Sie Ihren Beitrag bereits am 7. September eingestellt haben und bis heute zum 29, Oktober kein Kommentar vorliegt. Woran mg das kiegen? Es ist in der Tat ein Tabu-Thema!
    Und diejenigen, die die 50plus Kandidaten haben keine Argumente für Ihr verhalten, darum schweigen Sie. Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch weiß, dass mit 50 Jahren wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen vorliegen. Selbst wenn es andere Nachteile des Alters gibt, sind diese Vorteile nicht wegzudiskutieren. Jeder Personalentscheider stellt sich bei einer Einstellung jedoch die Frage: Was passiert wenn ich eine Fehlentscheidung treffe mit meinem Image? Und da unsere Gesellschaft und insbesondere die Unternehmenssysteme seit vielen Jahrzehnten die Meinung geprägt haben, das man ab 50 deutlich weniger Nutzen für ein Unternehmen spenden kann, wird der Entscheider sich doch nicht gegen diese “Öffentliche Meinung” stellen. Immerhin muß er ja damit rechnen, dass man ab 50 mindestens einmal in der Woche mit seinem Rollator im Treppenlift hängen bleibt.

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