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170 Arbeitsplätze gesichert: BNY Mellon übernimmt Rest von WestLB Mellon Asset Management

Stolzer Auftritt, traurige Realität: die ehemalige WestLB in Düsseldorf.

Stolzer Auftritt, traurige Realität: die ehemalige WestLB in Düsseldorf.

Die 170 Mitarbeiter von WestLB Mellon Asset Management in Deutschland und Luxemburg können aufatmen. Denn ihnen bleibt das Schicksal der Abwicklung erspart, wie sie den meisten Kollegen der in Portigon umbenannten WestLB droht. Denn die US-Bank BNY Mellon hat am heutigen Dienstag (2. Oktober) angekündigt, auch die restlichen 50 Prozent des Gemeinschaftsunternehmens WestLB Mellon Asset Management von Portigon übernehmen zu wollen.

„Der Abschluss dieser Transaktion ist ein wichtiger Meilenstein für uns. Deutschland verfügt über eine der komplexesten Investmentmärkte der Welt und stellt eine strategische Priorität für BNY Mellon dar. Daher ist die Übernahme der verbleibenden 50 Prozent unseres Joint Ventures ein natürlicher Schritt für uns“, sagte BNY Investment Management-Chef Mitchell Harris.

Das 2006 mit der WestLB gegründete Gemeinschaftsunternehmen verwaltet vor allem für institutionelle Anleger 25,5 Mrd. Euro. Zum neuen Chef wird Werner Taiber ernannt, der bislang im Vorstand von Portigon saß. Harris versah Taiber schon einmal mit Vorschusslorbeeren: „Werner Taiber ist eine erfahrene und hochangesehene Führungskraft, die ein tiefes Verständnis für den deutschen Markt mitbringt.“

Mit der Übernahme will BNY Mellon ihre Position im attraktiven deutschen Markt stärken. „Wir verfügen über eine starke Basis, auf der wir aufbauen können, weshalb wir unsere Pläne weiterentwickeln, zuhause und international unser Geschäft auszubauen“, ergänzte Taiber. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

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