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In der Schweiz müssen auch die Bankbosse den Gürtel enger schnallen

Die Krise kommt auch bei den Chefs der Schweizer Banken an. Laut einer Studie der Anlegerstiftung Ethos zu der Entwicklung der Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder der 100 größten börsennotierten Unternehmen der Schweiz erhielten die Chefs in 2011 6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Für den Rückgang war indes allein die Entwicklung im Finanzsektor verantwortlich, wo die Chefgehälter um 23 Prozent einbrachen.  In den anderen Branchen ging es sogar um 5 Prozent aufwärts. Insgesamt schütteten die 100 Unternehmen in 2011 stolze 1,54 Mrd. Franken an Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder aus.

Bei den 106 betroffenen Managern von den Finanzdienstleistern, die im Schweizer Leitindex SMI notieren, ging es um 32 Prozent bergab. Durchschnittlich strich jeder Finanzmanager 2,572 Mio. Franken ein.

Trotz des Einbruchs stehen die Chefs aus dem Finanzsektor auch weiterhin an der Spitze der Nahrungskette. Denn die Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder der übrigen im SMI vertretenen Unternehmen mussten sich mit durchschnittlich lediglich 1,86 Mio. Franken begnügen.

Insgesamt mussten die Mitglieder der Geschäftsleitung  im Finanzsektor auf 24 Prozent verzichten und kassierten nur noch 2,029 Mio. Franken. Dabei gingen die Vergütungen der CEOs unterproportional um lediglich um 15 Prozent auf 2,526 Mio. Franken zurück. Bei den übrigen Mitgliedern der Geschäftsleitung verringerten sich die Bezüge um 26 Prozent auf 1,938 Mio. Franken.

Quelle: Ethos

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