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Trotz schwacher Ergebnisse hat BGL BNP Paribas 70 Neueinstellungen in Luxemburg vorgenommen

Wahrzeichen für Luxemburg: Der Bockfelsen. Foto: Caranom

Wahrzeichen für Luxemburg: Der Bockfelsen. Foto: Caranom

Das Ergebnis der BGL BNP Paribas ist in den ersten sechs Monaten des Jahres enttäuschend ausgefallen. So stürzte der Reingewinn von Luxemburgs größter Bank um 47 Prozent auf 109,3 Mio. Euro ab, wie die Tochter der französischen Großbank BNP Paribas am heutigen Montag (3. September) mitteilte.

Das Betriebsergebnis legte indes um 14 Prozent auf 455,7 Mio. Euro zu. Da allerdings der Aufwand um stolze 39 Prozent auf 280,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum explodierte, blieb unter dem Strich weniger Gewinn übrig. Verantwortlich für Kostenexplosion und den mageren Gewinn waren u.a. Sondereffekte aus der Leasingsparte des Unternehmens. Laut dem Halbjahresbericht ist der Personalaufwand sogar um 1,1 Prozent gesunken.

Ohne diese Effekte wäre der Gewinn lediglich um 82 und nicht um 98,3 Mio. Euro unter dem ersten Halbjahr 2011 ausgefallen. Darüber hinaus spielten Neubewertungen aufgrund der europäischen Staatsschuldenkrise eine Rolle.

Dennoch belegt BGL BNP Paribas, dass Banken auch in schwierigen Zeiten Neueinstellungen vornehmen – selbst wenn die Gesamtmitarbeiterzahl stagniert oder sogar sinkt. So weist das Institut ausdrücklich darauf hin, 70 neue Mitarbeiter eingestellt und 64 Praktikanten beschäftigt zu haben. Hierzu hieß es seitens der Bank: „BGL BNP Paribas behielt ihre Präsenz und Sichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt im ersten Halbjahr 2012.“

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