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37 neue Stellen: Der langfristige Personalaufbau der ZKB

Die ZKB in Zürich.

Die ZKB in Zürich.

Falls Sie einen neuen Job suchen, sollten Sie eine Adresse keinesfalls vergessen: die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Denn kaum eine Bank in der Schweiz steht so unbeirrbar zu ihrem Wachstumskurs wie die ZKB. Das Institut schuf allein seit Jahresbeginn 37 neue Stellen, wie aus dem am heutigen Freitag (31. August) vorgelegten Halbjahresbericht hervorgeht.

Damit beschäftigt die ZKB mittlerweile 5138 Mitarbeiter (auf Vollzeitbasis). Doch welche tatsächlichen Dimensionen der Wachstumskurs hat, zeigt erst ein Blick auf die langfristige Entwicklung.  So beschäftigte das Kreditinstitut in 2005 gerade einmal 4276 Mitarbeiter. Folglich hat die ZKB binnen weniger als sieben Jahren 862 neue Stellen geschaffen, was ein Plus von über 20 Prozent bedeutet.

Quelle: Geschäftsberichte. Zahlen für 2012 per 30. Juni.

Allerdings geht es mit den Ergebnissen nicht ganz so rasant bergauf. So meldete die Bank einen Bruttogewinn von 302 Mio. Franken für die ersten sechs Monate, was ein Einbruch gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 24,5 Prozent bedeutet. Hierin ist indes ein Sondereffekt von 150 Mio. Franken im Zuge der Umstellung der Pensionskasse der Mitarbeiter vom einem „Leistungs- auf ein Beitragsprimat“ enthalten.

Ohne diesen Sondereffekt legte der Personalaufwand um 5,6 Prozent auf 450 Mio. Franken zu. Mithin ließ die Bank im ersten Halbjahr für jeden ihrer Mitarbeiter durchschnittlich etwa 87.600 Franken springen, was 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum waren. Damit zahlt die ZKB indes deutlich weniger als die beiden Großbanken sowie Julius Bär, Sarasin und Vontobel, wo die Mitarbeiter in den ersten sechs Monaten zwischen 112.000 und 139.000 Franken nachhause trugen. Hierin schlägt sich der hohe Anteil des Filialgeschäfts bei der ZKB nieder.

Die Erträge stiegen insgesamt um 9,1 Prozent auf 1103 Mio. Franken. Besonders erfolgreich war die ZKB im Handelsgeschäft, wo der Vorsteuergewinn um 48,4 Prozent auf 225 Mio. Franken kletterte. Auch im sehr wichtigen Zinsgeschäft konnte das Kreditinstitut einen Zuwachs von 5,3 Prozent auf 593 Mio. Franken verzeichnen. Dagegen ging der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um marginale 1,6 Prozent auf 269 Mio. Franken zurück.  Die Aufwandsquote verbesserte sich leicht von 64,6 auf 63,5 Prozent, womit sich die Bank unter den Schweizer Wettbewerbern durchaus sehen lassen kann.

Quelle: Geschäftsberichte. Zahlen für 2012 per 30. Juni.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den weiteren Jahresverlauf zeigte sich die ZKB verhalten optimistisch: „Die Zürcher Kantonalbank geht davon aus, dass es in der Schweizer Volkswirtschaft im zweiten Halbjahr zu einer Wachstumsverlangsamung kommen wird. Die Bank erwartet ein stark herausforderndes zweites Semester, rechnet aber für das Geschäftsjahr 2012 dank ihrer Universalbankenstrategie und ihrer breiten Verankerung im Wirtschaftsraum Zürich mit einem ansprechenden Jahresergebnis.“

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