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Wie Sie Ihren Lebenslauf vergiften

Landet Ihr Lebenslauf auch regelmäßig im Papierkorb?

Landet Ihr Lebenslauf auch regelmäßig im Papierkorb?

Karrierecoachs und Lebenslauf-Experten mögen sich darüber streiten, was  Sie in Ihrem Lebenslauf schreiben und wie Sie ihn gestalten sollten. Dagegen sind sich die meisten Leute darüber einig, wie Sie Ihren  Lebenslauf vergiften können. So gibt es eine Reihe von Punkten, die mit Sicherheit Ihre Bewerbung zunichtemachen, bevor Sie überhaupt erst richtig begonnen haben. Daher sollten Sie folgende Punkte beim Verfassen Ihres Lebenslaufes vermeiden:

Jenseits der Horizonts

Ausführliche Jobbeschreibungen, die zwölf oder mehr Jahre zurück liegen, können Ihnen nur schaden. Dabei ist es gleichgültig, ob Sie als Burgerbrater oder in der Dateneingabe tätig waren.  Dies sagt nichts über Ihre aktuelle Berufstätigkeit aus. Daher sollten Sie nur relevante Berufserfahrungen in Ihren Lebenslauf aufnehmen und den Rest weglassen.

Keine Autoaufkleber

Politische und religiöse Überzeugungen in Ihrem Lebenslauf können sich nur nachteilig auf Ihre Jobsuche auswirken. Denn nahezu alles, was einen guten Autoaufkleber abgeben würde, stellt wahres Gift für Ihren Lebenslauf dar. Wenn also derartige Überzeugungen für den Job irrelevant sind, dann sollten Sie sie ersatzlos streichen.

Legen Sie sich nicht selbst die Karten

Gefeuert worden zu sein, hinterlässt niemals einen guten Eindruck – dabei ist es gleichgültig, wieso dies vorgefallen ist. Falls dieses Thema tatsächlich im Vorstellungsgespräch aufkommt, dann sollten Sie dies ehrlich diskutieren. Doch bis dahin heißt es erst einmal abwarten.

Zu viele Informationen

Beschreibungen Ihres Aussehens, Hobbies, Sportaktivitäten, Clubs,  gelesene Bücher, Haustiere oder Ihre Eigentumsverhältnisse – alles was nicht mit der Stelle zusammenhängt, ist störend und lenkt vom eigentlichen Thema ab. Die Recruiter werden hieraus auf mangelndes Urteilsvermögen schließen.

Das Modewort-Bingo

Wenn ein Hiring Manager auf zu viele Worthülsen stößt, dann landet Ihr Lebenslauf wahrscheinlich im Papierkorb. Ausdrücke wie „prinzipientreu“, „kreativ“, „motiviert“  und „engagiert“ sprechen eher dafür, dass Sie sich selbst für ungeeignet halten. Und sind Sie selbst tatsächlich ein „Experte“ oder vielleicht sogar ein „Guru“? Wohl kaum.  Falls Sie von sich selbst behaupten „über den Tellerrand hinaus zu schauen“, dann zeigen Sie damit bloß, dass Sie eben das nicht machen. Von solchen Landminen sollten Sie Ihren Lebenslauf freihalten.

Ein nichtssagender Lebenslauf

Sie sollten nicht den gleichen Lebenslauf für jegliche Bewerbung verwenden, sondern diesen auf die betreffende Stelle zuschneiden. Dies gilt umso mehr, wenn Sie sich auf unterschiedliche Jobs in dem gleichen Unternehmen bewerben. Denn jede Stelle erfordert zumindest leicht unterschiedliche Kompetenzen und alle Unternehmen unterscheiden sich ebenfalls. Dies sollten Sie in Ihrem Lebenslauf berücksichtigen oder Ihre Bewerbung wird scheitern.

Schummeln

Falls Sie Ihren Lebenslauf kreativ ausschmücken, schummeln oder sogar lügen, dann mögen Sie zunächst Aufmerksamkeit auf sich ziehen und sogar auf den Stapel mit den interessanten Lebensläufen landen,  doch weiter werden Sie nicht gelangen. Vielmehr sollten Sie dem neuen Arbeitgeber in spe zutrauen, über die Ressourcen zu verfügen, sich durch den Dschungel von Fehlinformationen durchzukämpfen, die Realitäten zu erkennen und sogar den Täuschungsversuch aufzudecken. Falls es soweit kommen sollte, dann hat sich die Bewerbung ebenfalls erledigt.

Indiskretion

Sie sollten nicht suggerieren, vertrauliche Informationen Ihres früheren Arbeitgebers mitzubringen, denn dies wirft nicht nur ein bedenkliches Licht auf Ihren Charakter. Wer möchte schon einen Dieb einstellen? Es kann sogar rechtliche Folgen für Sie und Ihren künftigen Arbeitgeber haben. Wenn Sie keine Unternehmensgeheimnisse für sich behalten können, dann war es das.

Falls Ihre Bewerbung tatsächlich hervorsticht, dann weil Sie voller offener, klarer, treffender Informationen ist und weil Sie passgenau auf die Stelle passt. Sofern Sie auf diese Giftpillen verzichten, dann findet Ihr neuer Arbeitgeber den Köder in Gestalt Ihres Lebenslaufes vielleicht appetitlich.

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