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Unicredit will auch weiterhin in Deutschland zukaufen

Nachdem Unicredit in der Übernahmeschlacht um das deutsche Filialnetz der SEB gegenüber der spanischen Großbank Santander den Kürzeren gezogen hat, denkt der frischernannte Unicredit-Chef Frederico Ghizzoni auch weiterhin über Zukäufe in Deutschland nach.

“Wir müssen unsere Präsenz in Deutschland auch im Retailgeschäft erweitern. Dafür könnten wir taktische Zukäufe erwägen, wir reden aber nicht über große Banken”, sagte Ghizzoni in einem Handelsblatt-Interview.

Einen Rückzug aus Deutschland schloss der Italiener unterdessen aus: “Deutschland zu verkaufen, hat keinen Sinn. Deutschland ist strukturell das stärkste Land in Europa.” Der Einstieg des Mitbewerbers Santander bei der SEB beweise, dass Deutschland auch im Retailgeschäft ein attraktiver Markt bleibe.

Obgleich Ghizzoni die Notwendigkeit zu Kostensenkungen in Deutschland herausstrich, dementierte der Unicredit-Chef jegliche Pläne zu Entlassungen. “Richtig. Es wird keine grundsätzlichen strategischen Änderungen geben und auch keine zusätzlichen Restrukturierungen. Dass man stets auf Effizienz achtet, ist klar. Das ist eine dauerhafte Aufgabe”, ergänzte Ghizzoni.

Zu den Spekulationen über die Nachfolge des scheidenden Investmentbanking-Chefs Sergio Ermotti wollte sich Ghizzoni nicht äußern. Auf die Frage, ob HVB-Chef Theodor Weimer in Frage komme, antwortete Ghizzoni: “Dazu sage ich nichts aus Rücksicht auf die genannten Personen. Sie müssen sich noch ein paar Tage gedulden.”

Kommentare (1)

Comments
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