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Hypo Vereinsbank versechsfacht Gewinn bei sinkenden Personalkosten

Mit dem besten Quartalsergebnis seit Beginn der Finanzkrise startet die Hypo Vereinsbank (HVB) ins neue Jahr: Die Tochter der italienischen Unicredit Group konnte ihren Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 694 Mio. Euro versechsfachen, wie das Institut jetzt in München mitteilte.

Zu de positiven Geschäftszahlen hat im wesentlichen das Investmentbanking beigetragen. Allein 531 Mio. des Vorsteuergewinns entfielen auf die Sparte Corporate & Investment Banking (CIB). Dagegen verzeichneten die Bereiche Retail mit 20 Mio. und Private Banking mit 19 Mio. Euro abermals nur moderate Gewinne.

Outsourcing im IT-Bereich

Trotz des kräftigen Gewinnwachstums konnte die HVB die Personalkosten drücken. Binnen Jahresfrist sank der Personalaufwand um 3,2 Prozent auf 452 Mio. Euro. Mithin fiel auch die Cost-Income-Ratio mit 45,1 Prozent sehr gut aus.

Laut Unternehmensangaben gehen die geringeren Personalkosten vor allem auf Outsourcing-Maßnahmen – namentlich im IT-Bereich – zurück. Entsprechend verminderte sich die Mitarbeiterzahl um 2,6 Prozent auf 19.936.

Von dem Geldsegen im ersten Quartal konnten die Mitarbeiter kaum profitieren. Die durchschnittlichen Personalaufwendungen pro Kopf sanken sogar geringfügig auf knapp 22.700 Euro.

Griechenland-Krise verhagelt Ausblick

Allerdings scheinen zumindest die Investmentbanker besser abzuschneiden als im Vorjahr. Denn nach Angaben der HVB stiegen die Personalkosten im CIB um 20,3 Prozent auf 184 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote bezifferte die Münchner Bank mit 17,1 Prozent.

Für 2010 wagte HVB-Chef Theodor Weimer nur einen verhaltenen Ausblick: “Angesichts der neueren Entwicklungen im Euroraum rechnen wir nicht damit, dass sich die Ertragsdynamik des ersten Quartals 2010 in gleichem Umfang auch in den nächsten drei Quartalen beibehalten lässt. Wir erwarten, dass sich die operativen Erträge weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln könnten.”

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