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Den Turbulenzen zum Trotz: Helaba und HSH-Nordbank können Ergebnis steigern

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Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten konnten sich die Helaba und die HSH Nordbank im ersten Quartal gut schlagen. So steigerten die Hessen ihr Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,2 Prozent auf 154 Mio. Euro. Auch bei der krisengeschüttelten HSH Nordbank ging es um zwei Prozent auf 128 Mio. Euro aufwärts, wie die Institute am heutigen Donnerstag (24. Mai) mitteilten.

Die Helaba profitierte von einer verringerten Risikovorsorge. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge legte somit um 23,9 Prozent auf 192 Euro zu. Noch rasanter aufwärts ging es bei dem Handelsergebnis, das sogar um 58,8 Prozent auf 208 Mio. Euro zulegte. Dagegen verminderte sich der Provisionsüberschuss um 10,3 Prozent auf 61 Mio. Euro. Die Helaba führte dies auf eine gewollte Reduzierung des US-Geschäfts zurück.

Die Mitarbeiter scheinen von dem Geldsegen indes wenig zu profitieren. Der Verwaltungsaufwand legte zwar binnen Jahresfrist um 5,1 Prozent auf 248 Mio. Euro zu, die Helaba führte dies indes überwiegend auf „Einmaleffekte mit investivem Charakter“ zurück.  Die Kostenertragsquote verbesserte sich von bereits guten 56,6 auf 47,2 Prozent.

Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner zeigte sich zufrieden: „Mit einem Konzernergebnis nach Steuern von 154 Mio. Euro sind wir gut in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Trotz der weiterhin erwarteten Volatilität der Märkte streben wir für das Gesamtjahr unverändert ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2011 an.“

Bei der HSH Nordbank lief das Geschäft nicht ganz so prächtig. Dort purzelte der Zinsüberschuss um 18 Prozent auf 265 Mio. Euro und der Provisionsüberschuss gab um 25 Prozent auf 24 Mio. Euro nach. Als Bremsklotz erwies sich bei der HSH Nordbank abermals das Schiffsfinanzierungsgeschäft.

Dagegen hat die HSH Nordbank u.a. beim Personal den Rotstift angesetzt. Obgleich die Bank binnen Jahresfrist den Konsolidierungskreis deutlich ausweitete, sank der Verwaltungsaufwand um 8 Mio. auf 199 Mio. Euro. „Bereinigt um die neu konsolidierten Gesellschaften hätte der Rückgang sogar bei 20 Mio. Euro gelegen“, hieß es weiter.

„In diesem Jahr geht es vor allem darum, den Umbau der Bank weiter voranzutreiben, die Erfolge im Kundengeschäft nachhaltig auszubauen und zugleich bei der Umsetzung der Vorgaben der EU-Kommission die notwendigen Fortschritte zu machen. Mit dem soliden Ergebnis des ersten Quartals haben wir eine gute Basis dafür geschaffen, die Herausforderungen zu meistern“, sagte HSH Nordbank-Chef Paul Lerbinger.

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