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Postbank-Betriebsrat warnt vor Stellenstreichungen im Zuge der Übernahme durch die Deutsche Bank

Die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank ist noch nicht in trockenen Tüchern und schon wachsen die Befürchtungen vor einem kräftigen Personalabbau bei beiden Instituten. Laut dem Betriebsrat der Postbank sind bei beiden Instituten rund 10.000 Arbeitsplätze bedroht, wovon bis zu 8000 auf die Postbank und weitere 2000 Stellen auf die Deutsche Bank entfallen könnten.

Derartige Zahlen bezeichnete der Betriebsrat als “nicht nur überzogen, sondern auch unrealistisch.” Zumal 44 Prozent der über 20.000 Postbank-Mitarbeiter Beamte sind. Aus den vergleichsweise konkreten Vorstellungen der Deutschen Bank ergebe sich, dass es “relativ weit vorangetriebene Planungen zum Personalabbau geben muss.”

Die Deutsche Bank hatte derartige Spekulationen mit einer Passage in ihrem offiziellen Übernahmeangebot in Höhe von 25 Euro je Aktie an die freien Aktionäre der Postbank geschürt. Dort heißt es: “Wie bereits erwähnt, beabsichtigt der Bieter, im Zusammenwirken mit der Postbank Synergien zu realisieren. Ohne dass hierzu schon konkrete und detaillierte Planungen vorliegen, ist zu erwarten, dass in diesem Zusammenhang auch Personalreduzierungen – voraussichtlich auf beiden Seiten – stattfinden werden.”

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