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Wie unbeständig sind die M&A-Spezialisten bei der Deutschen Bank?

Zum Ende dieser Woche wird Michael Cohrs nicht mehr Chef des Global Bankings der Deutschen Bank sein. Nach Spekulationen über seinen Abtritt hat das Wall Street Journal gestern tatsächlich seinen Weggang gemeldet. Mithin wird Anshu Jain das gesamte Investmentbanking verantworten.
Doch kaum ist Cohrs Weggang bekannt geworden, kam heraus, dass ein weiterer Spitzen-Investmentbanker der Deutschen Bank, Jérôme Peltier, Co-Head of M&A in Frankreich das Unternehmen in Richtung UBS verlassen wird.

Handelt es sich um einen Zufall oder um den Vorboten für einen weiteren Verlust an Talenten im Bereich M&A der Deutschen Bank?

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg vor einigen Wochen betonte, hat der deutsche Branchenprimus 151 Corporate Banker seit 2007 neu eingestellt. Mit dem Abtritt Cohrs wachsen die Zweifel an ihrem Verbleib in dem Unternehmen.

Headhunter behaupten, dass die Deutsche Bank nicht allzu viel zu befürchten habe.

“Es handelt sich nicht um das einzige unbeständige Haus im Bereich M&A”, sagt ein Coporate Finance-Spezialistin. “Das müsste die Citygroup sein.”

“Auch handelt es sich nicht um den glücklichsten Platz der Welt”, ergänzt sie. “Die Bezahlung war lediglich ok im vergangenen Jahr und Cohrs war eine wichtige und charismatische Galionsfigur, dessen Weggang nicht unbemerkt bleiben wird.”

“I sehe nicht, dass Sie jemanden weggehen sehen”, entgegnet ein anderer M&A-Headhunter. “Es handelt sich um eine großartige Einheit und Cohrs war lediglich Teil einer Maschine.”

Bemerkenswerterweise wurde Peltier nicht erst jüngst eingestellt, sondern arbeitete bei der Bank seit zehn Jahren. Cohrs hat dort 15 Jahre verbracht, in denen er die führende Position der M&A-Einheit der Deutschen Bank aufgebaut hat.”

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