Trotz Stellenabbaus sucht HSH Nordbank Windkraftexperten und M&A-Berater

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Die erste Entlassungswelle bei der HSH Nordbank ist noch nicht abgeschlossen, da bahnt sich bereits die nächste an.

Bild berichtet von einem weiteren Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen. Dabei sind die im September angekündigten Entlassungen von 400 Mitarbeitern in Deutschland und 200 im Ausland noch nicht abgeschlossen worden, sondern ziehen sich wie angekündigt bis 2010 hin.

Damals hatte die Bank mitgeteilt, sich vom Leasing-Geschäft, dem Leveraged-Buy-Out-Geschäft außerhalb Deutschlands, dem Immobiliengeschäft in New York und dem Firmenkundengeschäft in Asien zu trennen.

Ungeachtet dessen hat das Institut im vergangenen Jahr weiter Personal eingestellt. Beschäftigte der Konzern Ende 2007 noch 4.756 Mitarbeiter, waren es Ende 2008 bereits 5.070.

Eine Sprecherin der Bank wollte die Berichte zwar nicht kommentieren, bestätigte aber, dass der Aufsichtsrat der Landesbank in der kommenden Woche zusammentreten wird.

Trotz des angekündigten Personalabbaus hat die Bank offiziell keinen Einstellungsstopp verhängt. Strategisch wichtige Positionen würden immer noch besetzt, so die Sprecherin.

Derzeit sucht die Bank einen M&A-Experten mit langjähriger Private-Equity-Erfahrung und einen Bilanzexperten, einen stellvertretender Gruppenleiter für das Collateral Management, einen Wirtschaftsinformatiker für den Bereich Electronic Trading sowie einen Gruppenleiter und einen Senior Structuring Analysten für das Windgeschäft.

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