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Es geht also doch: ZKB schafft 129 neue Stellen

Der Hauptsitz der ZKB an der Zürcher Bahnhofsstrasse.

Der Hauptsitz der ZKB an der Zürcher Bahnhofsstrasse.

Während bei UBS und Credit Suisse der Rotstift kreist und Personal abgebaut wird, vergrößerte die Zürcher Kantonalbank (ZKB) im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Mitarbeiterzahl um 2,6 Prozent, wie das Institut am heutigen Freitag (10. Februar) mitteilte. Damit stellt die ZKB auch im internationalen Vergleich eine Ausnahme dar.

Konkret hieß es von der ZKB: „Um die Wachstumsstrategie der Bank weiter voranzutreiben zu können und die Servicequalität in allen Geschäftssparten hoch zu halten, wurde der teilzeitbereinigte Personalbestand 2011 um 129 Mitarbeitende auf 5101 erhöht.“

Der Personalaufwand legte um 4,7 Prozent auf 873 Mio. Franken zu. Der tatsächliche Aufwand dürfte indes stärker angewachsen sein, da die ZKB seit 2011 die Kosten für Fremdpersonal als Sach- und nicht mehr als Personalaufwand verbucht. Daher erhöhte sich der Personalaufwand pro Kopf rein rechnerisch lediglich um 2 Prozent auf gut 171.000 Franken. Damit zahlt die ZKB indes spürbar schlechter als Credit Suisse (265.000 Franken), UBS (241.000 Franken) und Julius Bär (216.000 Franken). Dies dürfte auf die relativ hohe Bedeutung des Retailgeschäfts für die ZKB zurückgehen.

Der Vorsteuergewinn des Instituts lag mit 852 Mio. Franken nur marginal über dem Vorjahresergebnis von 847 Mio. Franken. Der durchschnittliche Gewinn pro Mitarbeiter sank mithin um 173.000 auf 169.000 Franken.

In der Staatsschuldenkrise scheint die Attraktivität der ZKB für Anleger ungebrochen zu sein. So verzeichnete die Kantonalbank einen Neugeldzufluss von 12,3 Mrd. Franken. Die ZKB zählt übrigens zu den wenigen Banken, die über ein AAA-Rating verfügt. Dagegen fällt die Eigenkapitalrendite mit 9,6 Prozent – wie schon im Vorjahr – bescheiden aus.

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