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Trotz Milliardenbelastung sucht die Deka-Bank weiter zahlreiche Mitarbeiter

Trotz hoher Verluste will sich die der Sparkassen-Fondsdienstleister Deka-Bank nicht vom Kapitalmarktgeschäft trennen. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Heinrich Haasis, sagte: “Wir sehen keinen Änderungsbedarf am Geschäftsmodell der DekaBank.”

Im vierten Quartal muss die DekaBank Wertberichtigungen von 650 Mio. Euro auf komplexe Kreditprodukte vornehmen. Hinzu kommen rund 300 Mio. Euro Abschreibungen auf das Engagement im beinahe bankrott gegangenen Inselstaat Island.

Bislang war die DekaBank im Vergleich mit den Landesbanken glimpflich durch die seit mehr als einem Jahr andauernde Finanzkrise gekommen. Trotz der Wertkorrekturen geht das Institut davon aus, das Jahr mit einem Gewinn abzuschließen.

Deshalb ist mit einem Arbeitsplatzabbau wegen der Finanzkrise vorerst nicht zu rechnen.
Tatsächlich hat das Institut in den vergangenen Jahren kontinuierlich Mitarbeiter eingestellt. Ende 2007 hatte die Deka-Bank durchschnittlich 3.089 Stellen besetzt. Ende 2006 waren es 3.030, Ende 2005 aber 2.983.

Gegenwärtig sind rund 30 Stellen vakant. U.a. sucht der Finanzdienstleister Informatiker, Immobilien- und Steuerexperten sowie Controller.

Die Deka-Bank entstand 1999 aus der Fusion von Deutscher Girozentrale und der Kapitalanlagegesellschaft Deka. Das Institut managt und vertreibt Fondsprodukte für private und institutionelle Kunden. Daneben engagiert sich die Gesellschaft in der Immobilienfinanzierung, im Corporate Banking und im – wegen der Finanzmarktkrise schwächelnden – Kapitalmarktgeschäft.

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