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Dresdner Bank – Arbeitsplatz im Auge des Sturms?

Um die Job-Sicherheit der Angestellten bei der Dresdner Bank kursieren Gerüchte.

Bis vor kurzem noch waren die Angestellten der Dresdner Bank in einem sicheren Hafen – dem der grossen Mutter Allianz. Doch die Zeiten sind vorbei. Mit der Aufspaltung der Bank in zwei Einheiten werden die Karten neu verteilt.

Sowohl für die geplante Einheit Investment Banking als auch die Privat- und Firmenkundensparte gibt es viele öffentliche Fantasien und Spekulationen. Diese mögen Ökonomen begeistern, für das Personal sind sie wohl eher Salz in offenen Wunden.

“Wir schaffen mit der gesellschaftsrechtlichen Trennung die Flexibilität, um bei der Bankenkonsolidierung eine aktive Rolle zu spielen”, sagte ein Sprecher der Bank laut der Agentur Dow Jones.

Katze im Sack

Was heisst das nun? Möglicherweise wird das Investmentbanking irgendwann einmal verkauft. Derzeit braucht man sich darüber aber noch keine Gedanken zu machen, denn das Umfeld ist schlecht. Und inhouse kriselt es. 1,5 Milliarden Dollar muss die Bank in ihr Investmentvehikel K2 nachschiessen, dass sich am amerikanischen Immobilienmarkt verhoben hat. Diese Katze im Sack wird sich kaum jemand ins Haus holen.

Auch mit Blick auf das Privat- und Firmenkundengeschäft wird aktiv gerätselt, was die Teilnahme an der Bankenkonsolidierung bedeuten könnte. Vor allem ist die Frage, ob dieser Teil der Dresdner Bank eine andere Bank übernimmt oder selber übernommen wird.

Nach den bisherigen eher mauen Erfahrungen der Konzernmutter Allianz im Bankgeschäft – die Dresdner Bank wurde vor sieben Jahren gekauft – könnte auch eine komplette Trennung anstehen. Bei der Dresdner Bank selbst wollte man sich nicht zur Frage äussern, wie weit die aktuellen News das Branding als Arbeitgeber beeinflussen.

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Kommentare (2)

Comments
  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe keine Worte dafür, was im Moment in der Welt der
    Bankgeschäfte passiert. Davon abgesehen, werden die wahren Millionenverluste nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen. Ich als kleine Bürgerin dieses Landes (intern. Bilanzbuchhalterin) kann nicht begreifen, wie unfähig die Leute /Analysten sind. Dabei verdienen sie alle soviel Geld, dass denen die Unternehmenskultur-Dresnder Bank überhaupt total schnurzpiepegal ist.
    Die Frage ist: wie weit sinkt dieses Land ab, durch die blöde amerikanische Geschäfte. Warum müssen wir uns an diese richten?
    Viele Grüsse
    V.Gruber

  2. Es geht hoch es geht runter. So war es immer und so wird es auch immer bleiben.

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