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Commerzbank kommt beim Kahlschlag im Investment Banking voran

Bei dem Teilrückzug aus dem Investmentbanking kommt die Commerzbank schneller voran als erwartet. Von den ehedem rund 3300 Stellen bei Commerzbank und Dresdner Bank in der Königsliga des Bankings wurden bereits 1500 gestrichen, wie jetzt Investmentbank-Chef Michael Seelhof bestätigte.

Im Zuge der Integration der Dresdner Bank hatte das Unternehmen angekündigt, bis 2012 die Zahl der Investmentbanker im Konzern auf 1650 zu verringern. Diesen Termin scheint die Commerzbank mühelos einzuhalten. “Ende 2010 ist die Integration vollständig abgeschlossen”, ergänzte Seelhof. Von dem Kahlschlag waren vor allem Stellen am Standort London betroffen.

Die Commerzbank war durch die Übernahme der Dresdner Bank und durch toxische Wertpapiere im Zuge der Finanzkrise in Schräglage geraten und musste durch staatliche Hilfszusagen von insgesamt 18,2 Mrd. Euro gestützt werden. Zur Sanierung will das Unternehmen bis 2013 insgesamt 9000 Stellen abbauen und Kosten in Höhe von 2,4 Mrd. Euro jährlich einsparen, wovon schon rund zwei Drittel umgesetzt wurden.

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