Kahlschlag: Helaba streicht 450 Stellen

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Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2010.

In den kommenden vier Jahren fallen bei der Helaba nach einem Bericht der Börsen-Zeitung 450 Stellen dem Rotstift zum Opfer. Damit wird fast jeder siebte der noch 3200 Arbeitsplätze in der Kernbank gestrichen. Betriebsbedingte Kündigungen seien indes bis 2015 quasi ausgeschlossen.

Mit dem Kahlschlag will Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner die jährlichen Personal- und Sachkosten um 70 Mio. Euro drücken. Brenner habe dies in einer internen Email den Mitarbeiter am gestrigen Montag (16. Januar) mitgeteilt. Demnach bedeute der Stellenabbau nicht, dass 450 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Vielmehr seien derzeit 130 Planstellen nicht besetzt. Überdies solle das Ausscheiden von Mitarbeitern als „Puffer“ dienen.

Die konkrete Umsetzung der Einsparziele soll jetzt mit dem Betriebsrat diskutiert werden. Brenner führte die Maßnahme auf die Forderung der Aufsichtsbehörden zurück, die von den Banken eine höhere Kernkapitalquote erwarten, die sich aus risikogewichteten Aktiva errechnet. Die Meldung wurde unterdessen von einer Helaba-Sprecherin bestätigt.

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