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Deka und Allianz-GI-Joint-Venture will alle Mitarbeiter weiterbeschäftigen

Sechs Monate nach der Ankündigung von Allianz Global Investors und DekaBank, ein Gemeinschaftsunternehmen für die Fondsbuchhaltung und -verwaltung zu gründen, hat die Dealis Fund Operations am 1. Januar den Betrieb aufgenommen.

Wie ein DekaBank-Sprecher gegenüber eFinancalCareers bestätigte, sei weiterhin nicht geplant, Personal abzubauen. Bei der Ankündigung der Verschmelzung dieser “Back-Office”-Bereiche im Juni hatte es geheißen, dass sämtliche 340 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten sollten.

Ob sich dieser arbeitnehmerfreundliche Kurs halten lässt, darf aber bezweifelt werden. Schließlich wurde das Gemeinschaftsunternehmen gegründet, um Kosten zu senken. Ansonsten hätte die Deka ihre Fondsverwaltung weiter in Eigenregie betreiben können.

“Wir brauchen jeden Mitarbeiter”, widerspricht Dealis-Sprecher Taras-Tommy Tayfun zu eFinancialCareers. Es sei zwar richtig, dass die beiden beteiligten Unternehmen Kosten sparen wollten, so Tayfun. Als Marktführer wolle man künftig aber neue Kunden hinzugewinnen, deshalb wolle die neue Gesellschaft alle Mitarbeiter behalten.

Freilich bleibt abzuwarten, was passiert, wenn die Cominvest hinzukommt. Die Allianz hatte sich das Asset-Management-Geschäft der Commerzbank während der Verkaufsverhandlungen über die Dresdner Bank gesichert und will es mit Allianz Global Investors verschmelzen. Dort war nach dem Kauf der Dresdner Bank bereits die DIT aufgegangen.

Was mit den Mitarbeitern von Fondsgesellschaften passiert, deren Arbeitsplätze in den kommenden Jahren an Dealis ausgelagert werden, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

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